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29.6.2009 von Wilhelm Greiner.
Das Analystenhaus Forrester - Herausgeber des Social-Networking-Standardwerks “Groundswell” und Arbeitgeber mehrerer Spezialisten aus den Bereichen Community-Management und Social Markting - empfiehlt Unternehmen, die eine Community-Site einrichten wollen, die Beachtung der hauseigenen “Community Launch Checklist”. Analyst Jeremiah K. Owyang beklagt, zahlreiche Unternehmen stürzten sich in Community-Aktivitäten ohne wichtige Vorarbeiten wie die Ausarbeitung einer Strategie, die Definition der zugehörigen Prozesse und die Ausrichtung auf “die unvermeidlichen kulturellen Veränderungen”.
Zunächst gelte es, das Ziel der Community-Building-Aktivität zu definieren. Forrester unterteilt diese Ziele in die fünf Stufen “listening, talking, energizing, supporting, and embracing” (zuhören, reden, stimulieren, Selbsthilfe ermöglichen und letztlich den Kunden in die Produktgestaltung einbeziehen). Für solche Vorhaben haben die Analysten eine Best-Practice-Checkliste entwickelt, die von der Zuweisung unternehmensinterner Rollen bis hin zur Auswahl der geeigneten Werkzeuge reicht.
Wie die meisten Veröffentlichungen rund um Community-Building und Community-Management von Analystenseite geht es auch in diesem Forrester-Papier vorrangig darum, neue Wege für das Produkt-Marketing aufzuzeigen. Die genannten fünf Stufen und die Checkliste eignen sich aber ebenso gut für die Ausarbeitung einer Communitainment-Strategie. Denn auch hierbei geht es schließlich um die möglichst hochgradige soziale Vernetzung eines Unternehmens mit der Community aus Mitarbeitern, Partnern und Kunden.
Forresters High-Level-Anleitung für das Community-Building gibt es hier.
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