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2.7.2009 von Wilhelm Greiner.
In einem neuen Report des Analystenhauses Forrester nennt Analyst Jeremiah K. Owyang den Umgang mit dem kulturellen Wandel im Unternehmen als größte Hürde für Social-Networking-Projekte. Im Report “How to Organize Your Company for Social Computing” wie auch auf seinem Blog emfiehlt er den Unternehmen, das Projekt-Management für Social Networking im Hub-and-Spoke-Modell (Nabe und Speiche) aufzusetzen: Weder eine vollständig zentralisierte Social-Marketing-Einführung noch eine diffuse Verteilung der Zuständigkeiten auf mehrere dezentrale Teams sei zielführend. Vielmehr benötige man ein übergreifendes Team, das die Vorgehensweisen zentral kontrolliert, aber dennoch Aufgaben an Vertreter vieler verschiedener Unternehmensbereiche delegiert.
Als wichtige Erfolgsfaktoren für solche Projekte nennt Owyang im Report eine klare Strategie, die Unterstützung durch das Top-Management, die Definition wichtiger Rollen, Aufklärung auch durch externe Fachleute (wie zum Beispiel, ta-dah: Forrester), die Entwicklung geeigneter Prozesse und die Einrichtung einer Spielwiese für Experimente.
Wie schon anlässlich eines früheren Blog-Eintrags zu Owyang angemerkt, konzentriert sich der Forrester-Analyst stark auf Social Marketing, aber seine Erkenntnisse sind auch hier wieder direkt auf die Etablierung einer Communitainment-Strategie übertragbar. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Unternehmen möchte nicht nur eine neue Umweltschutz-Richtlinie veröffentlichen, sondern zudem dafür sorgen, dass diese auch wirklich “gelebt wird”. Da heißt es dann: Mitarbeiter, Partner und Kunden möglichst zu motivieren, sich für die Green-Enterprise-Aktivitäten zu engagieren und dazu beizutragen.
Hier bietet es sich an, auf Social Networking zu setzen und die Menschen mittels Communitainment anzusprechen, um sie zu motivieren. Denn anders als bei anderen Unternehmensrichtlinien - etwa einer strikt einzuhaltenden Datenschutz-Policy - geht es hier um einen Kulturwandel, für den man die Mitarbeiter und Externe erst einmal gewinnen muss. Da hilft der sprichwörtliche erhobene Zeigefinger als Kommunikationswerkzeug nur bedingt weiter ![]()
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Geschrieben in Community-Building, Community-Management | 1 Kommentar »