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7.8.2009 von Wilhelm Greiner.
Unternehmen sind Cluster von Communities: Anhäufungen, Trauben, Haufen von Anwender-Gemeinschaften. Der “Kondensationspunkt” für eine solche Community kann die Abteilung oder Business Unit sein, aber auch eine gemeinsame berufliche oder private Interessenslage, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, ein Unternehmensprojekt oder auch die gemeinsame Teilnahme an einem Blog, Wiki oder Forum.
Hinzu gesellen sich Ausdifferenzierungen etwa nach Altersgruppe: Ein Angehöriger der Baby-Boomer-Generation agiert, kommuniziert und arbeitet häufig anders als ein Mitglied der “Generation Y” oder “Millenials”, also der nach 1980 Geborenen. Ein Graben verläuft in vielen Unternehmen zwischen den “Digital Immigrants” (digitalen Immigranten - Menschen, die von älteren auf heutige Internet-gestützte Techniken der Kommunikation und Vernetzung umlernen mussten) und den “Digital Natives” (digitalen Eingeborenen), die mit Mobilfunk und allgegenwärtigem Internet-Zugang aufgewachsen sind und spöttisch auf die “Festnetztelefonierer” herabsehen.
Unternehmen sind gut beraten, ihre Rolle als Community-Cluster kritisch zu betrachten und ihre hausinterne Kommunikation auf das Ergebnis dieser Reflexion abzustimmen. Denn Community-gerecht zu kommunizieren bedeutet auch, die Vielfalt und Interaktion der Communities im Unternehmen und in dessen Umfeld zu berücksichtigen.
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