Das Analystenhaus Experton Group widmet sich schon seit geraumer Zeit dem Consulting rund um das Thema Green IT und bietet in Kooperation mit der Dekra sogar eine Öko-Zertifizierung von Rechenzentren an. In ihrem ICT-Service-Newsletter vom 14.08.09 plädierten die Analysten dafür, die Aktivitäten einzelner Mitarbeiter in die Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens mit einzubauen.

Aus Sicht der IT-Verantwortlichen gelte es, für eine nachhaltige IT die Aspekte Energieverbrauch, Treibhausgas-Emission, Abfallvermeidung und Wasserverbrauch über den gesamten IT-Betrieb einschließlich der Lieferkettte (Supply Chain) zu berücksichtigen, so die Experton Group. Die Analysten raten, folgende Aspekte in die Analyse einzubeziehen: Assets, Anwendungsentwicklung, Facilities, Verbrauchsmaterialen und Reststoffe, Betriebsabläufe und Prozesse, Mitarbeiter, Produkte und Services sowie alle Beschaffungs- und Beziehungsprozesse.
“IT-Verantwortliche müssen jeden Aspekt für sich allein, aber auch in Wechselbeziehung mit den anderen Sustainability-Themen betrachten”, so die Experton-Experten. “Hierbei gilt es, durchaus vorhandene Aktivitäten Einzelner (Grassroots) mit einer unternehmensweiten Initiative zu verbinden.”
Trotz aller Technikverliebtheit, die in der Green-IT-Diskussion vorherrscht, setzt sich die Erkenntnis durch, dass man die Mitarbeiter für das “grüne Unternehmen” gewinnen muss, um eine firmenweite Nachhaltigkeitsstrategie abzurunden.
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