Zur Community-gerechten Kommunikation gehört es im Business-Umfeld an vielerlei Stelle, ein Publikum im Rahmen einer PowerPoint- oder Keynote-Präsentation zu erreichen. Zu den bekanntesten Verfechtern einer Präsentationskultur, die auf präziser Konzeption, klarer Information und ansprechender Aufbereitung basiert, statt die ewig gleichen Bullet-Point-Orgien abzufeiern, gehört Garr Reynolds. Er hat seine Gedanken zum Präsentieren in seinem Buch “Presentation Zen” kompetent und - wie zu erwarten war - anschaulich aufbereitet zusammengefasst. Auf Deutsch heißt das Werk “Zen oder die Kunst der Präsentation“.
Reynolds steht für eine Präsentationsweise, die mit Worten sehr sparsam umgeht und statt dessen auf die Wirkung treffender, emotionsgeladener Bilder setzt (als deren Quelle er wiederholt das Portal für Bildvermarktung www.istockphoto.com empfiehlt). “Presentation Zen” verdeutlicht sehr gut, welche Eleganz das gekonnt inszenierte Zusammenspiel von Text und Bild zu bewirken vermag.
Reynolds demonstriert: “PowerPoint macht blöd” stimmt nicht - vielmehr setzen viele Präsentatoren ein an sich nützliches Werkzeug falsch ein. Das schon oft in höchsten Tönen gelobte Buch ist eine nützliches Hilfsmittel für alle, die “Death by PowerPoint” unter ihren Zuschauern vermeiden wollen. Angesichts der - vorsichtig formuliert - lieblosen Gestaltung zahlloser Präsentationen kann allein schon eine klare Strukturierung und sinn- oder gar geschmackvolle Aufbereitung eines Vortrags dessen Unterhaltungswert deutlich über den Durchschnitt heben.
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