Nach wie vor wächst in den USA die Akzeptanz von Social Media (Blogs, Wikis etc.) und Social Networks (Plattformen wie Facebook und Linkedin). “Mehr als vier von fünf erwachsenen Online-Nutzern in den USA verwenden Social Media mindestens einmal im Monat, und die Hälfte nimmt an Social Networks wie Facebook teil”, so Forrester-Analyst Sean Corcoran in seinem Report “The Broad Reach of Social Technologies” von Ende August.
Fast ein Viertel der US-amerikanischen Online-Bevölkerung zählt Forrester laut seiner “Social-Technographics“-Einteilung inzwischen zu den Creators, also zu jener Gruppe von Surfern, die selbst Blogs schreiben, Beiträge posten und Audio- oder Video-Material ins Netz stellen. Damit begnügt sich also die Mehrheit der Social-Media-Nutzer immer noch mit dem Kommentieren oder aber dem reinen Konsum von Social-Media-Inhalten.
Die Zahl der Teilnehmer an Social Networks hat laut Corcoran gegenüber 2008 um stolze 46% zugelegt.
Zu den Inactives - also den Menschen, die zwar online sind, sich aber von Social Media fern- und aus Social Networks heraushalten - zählen laut Forrester nur noch 18% der US-Online-Bevölkerung. 2008 waren es noch 25%.
Nachdem die jüngeren Surfer heute bereits hochgradig sozial vernetzt sind, ziehen nun offenbar ältere Anwender nach: “Während junge Leute weiter auf fast vollständige Akzeptanz sozialer Applikationen zumarschieren, trat das steilste Wachstum unter den Konsumenten im Alter ab 35 Jahren auf”, beobachtete Forrester-Forscher Corcoran.
Kürzlich hatte Forrester gemeldet, dass in Europa nur die Niederländer mit derlei Social-Networking-Raten mithalten können. Von den deutschen Onlinern tummelt sich gerade einmal die Hälfte in Social Networks.
Corcorans Folgerung, wie immer bei Forrester mit Schwerpunkt auf die Vermarktung via Web 2.0: “Interactive-Marketing-Fachleute sollten den Austausch in Social Networks beeinflussen, die Social-Network-Kommunikation beherrschen und Social Assets entwickeln - selbst wenn ihre Kunden schon älter sind.”
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