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Oktober 2009
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Archive für 5.10.2009

Experton Group: Wikis für Marktforschung, Kommunikation und PR nutzen

Das Analystenhaus Experton Group hat die Bereiche, für die sich Wikis als Mittel der Zusammenarbeit und Infomationsverbreitung in Unternehmen besonders gut eignen, schematisch zusammengestellt. Laut den Marktforschern taugt das beliebte Content-Management-Verfahren, bei dem ein Anwender die Web-Seiten nicht nur einsehen, sondern online auch bearbeiten kann, insbesondere zur gemeinschaftlichen Marktforschung und Wettbewerbsanalyse sowie für Kommunikations- und PR-Aufgaben.

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“Wikis haben inzwischen in viele Unternehmen Einzug gehalten und sind in den Intranets weit verbreitet”, stellt die Experton Group fest. Der Einsatz von Wikis müsse erfahrungsgemäß intensiv vorbereitet werden, damit das Projekt nicht im Graben landet.

Ein Unternehmen sollte - und das überrascht nun nicht wirklich - vorab prüfen, wie zweckmäßig das Prinzip “Wikipedia fürs Intranet” eigentlich ist. Die Evaluierungskriterien seien dabei: “der Formalisierungsgrad von Wissensprozessen, die Formen des Informationsaustauschs und der Contribution Level, also das Verhältnis der Nutzer, die aktiv Inhalte einbringen, zu den Nutzern, die lediglich Informationen abrufen”.

Beim Formalisierungsgrad unterscheidet die Experton Group zwischen prozessorientiertem und informellem Informationsaustausch. Dessen unterteilt sie in Kommunikation und Zusammenarbeit (Collaboration). Anhand dieser Kriterien ergeben sich laut den Analysten die unterschiedlichen Eignungsgrade für den Wiki-Einsatz. Anders formuliert: Nur wenn die Leute auch mitmachen und nicht durch strikte Regularien daran gehindert werden, kommt ein Wiki im Unternehmen zum Fliegen.

Ist das tatsächlich nur für Marktforschung, Wettbewerbsanalyse, Kommunikation und PR der Fall? Und wenn ja - ist das nicht eigentlich ein Manko, das es zu beheben gälte? Sollte ein Unternehmen nicht daran interessiert sein, dass es möglichst viele Bereiche gibt, bei denen sich die Mitarbeiter aktiv einbringen - und sei es - jetzt kommt nochmal das böse Wort - “informell”?


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