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16.6.2010 von Wilhelm Greiner.
Kürzlich habe ich den “Virtualisierungs- und Cloud-Computing-Kongress 2010” für die LANline und das Startup-Unternehmen AppSphere moderiert - schöne Veranstaltung, nettes Ambiente (IHK Karlsruhe), interessante Vorträge, gute Stimmung. So weit, so gut.
Zwischendurch habe ich mir dabei Gedanken über das “Cloud Computing” gemacht - nicht nur, weil dies gerade Tagesthema war, und nicht nur, weil “Cloud” gerade als Marketing-Begriff allüberall aufpoppt, sondern auch, weil der Begriff - auf Deutsch ja immerhin “Wolken-Rechnen” - zu allerlei wilden Assoziationen und Wortspielen einlädt. Wie zum Beispiel, ob es bei einem “Cloud Data Center” nicht automatisch um das IT-Pendant zu einem Luftschloss gehen muss…

Bild: (c) Wolfgang Traub
Das Grundproblem des Wortes “Cloud” ist natürlich, dass es sich derzeit auf der Spitze eines Hype-Cycles tummelt, also im siebten Himmel kurzlebiger Marketing-Beliebtheit schwebt. Heerscharen von IT-Marketiers biegen sich den Begriff zur Zeit so zurecht, wie sie ihn gerade brauchen, wodurch die Cloud von Tag zu Tag “wolkiger” wird.
Dabei gibt es durchaus eine klare Definition von “Cloud Computing” - die sich der IT-Journalist von Welt natürlich aus der Cloud klaubt (genauer: von Wikipedia): “Cloud Computing”, wissen die anonymen, aber weisen Wikipedia-Massen, “bezeichnet primär den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher - siehe IaaS), fertige Programmpakete (siehe SaaS) und Programmierumgebungen (siehe PaaS) dynamisch an den Bedarf angepasst über (ein) Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Die Abrechnung erfolgt dabei nutzungsabhängig, da nur tatsächlich genutzte Dienste bezahlt werden müssen.” Ebenfalls von zentraler Bedeutung für das Konzept sei die vollautomatische Bereitstellung in virtualisierten Rechenzentren mittels Web-Technologie wie Web-Services.
Was hier so einfach klingt, ist technisch gesehen äußerst anspruchsvoll, komplex und facettenreich. Und so schmücken immer mehr Unternehmen ihre Produkte mit dem Aufdruck “Cloud”, bei denen bislang “Rechenzentrum”, “Virtualisierung”, “IT-Management”, “Application Service Provider”, “Internet”, “World Wide Web” und zahlreiche andere Labels - zwischenzeitlich auch mal “Green IT” - auf der Verpackung stand. Die weiteren Aussichten: zunehmend bewölkt.
Dennoch bin ich ein großer Fan des Wortes “Cloud”. Denn irgendeinen Namen muss man dem jüngsten Spross aus der Familie des mit IT Machbaren schließlich geben. Und dann nimmt man doch am besten ein Wort, das kurz und knackig ist, zudem leicht zu merken und auch für den Deutschen problemlos auszusprechen (anders als, sagen wir mal, “Service-Oriented Architecture”).
Noch dazu ist “Cloud” ein sehr bildhafter Ausdruck - schließlich ist er von den kleinen Cartoon-Wolken abgeleitet, die in Netzwerkgrafiken das Weitverkehrsnetz oder das Internet symbolisieren. Bildhafte Ausdrücke sind nützlich, laden sie doch das Gehirn zum Arbeiten ein. Wie schrieb schon Kurt Tucholsky in seinem Kurztext “Zur soziologischen Psychologie der Löcher“: “Wenn der Mensch ‘Loch’ hört, bekommt er Assoziationen: manche denken an Zündloch, manche an Knopfloch und manche an Goebbels.” Und wenn sie “Cloud” hören, denken eben manche an Schäfchenwolken, manche an Luftschlösser und manche an Software as a Service.
Deshalb finde ich den Begriff “Cloud” einfach gut. Oder, wie der Berliner sagen würde: “Cloud Compjuhting is’ echt ‘ne Wolke.”
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11.1.2010 von Wilhelm Greiner.
Wieso gibt’s eigentlich IT-Management-Software nicht als Computerspiel? Bitte nicht missverstehen: Ich meine hier nicht ein Spiel, bei dem man eine simulierte IT-Infrastruktur managt. Ich rede hier von einem “Serious Game” - einem Computerspiel für’s richtige Leben. Arbeitshypothese: IT-Landschaften werden in Zukunft durch erfolgreiches Spielen gemanagt.
Vermutete Reaktion seitens manch eines geneigten, aber dieser Idee abgeneigten Lesers: Server-, Storage-, Client-Bestände und Netzwerk per Computerspiel verwalten - wer braucht das denn?!?! Gute Frage - aber schauen wir uns doch den Computernachwuchs, also die künftigen Administratoren einmal an: Diese Jugend, ts-ts-ts, dauernd nur am Daddeln, vernachlässigt die Hausaufgaben, hangelt sich aber mit einer affenartigen, für Erwachsene kaum nachvollziehbaren Geschwindigkeit (und dem einen oder anderen Cheat) durch alle möglichen Levels aller möglichen Ballerspiele, bastelt nebenbei an zwei bis siebzehn virtuellen Städten in Online-Zivilisationsspielen, und zur Erholung gibt’s dann ein Massive-Multiplayer-Rollenspiel oder aber ein Autorennen an der Wii-Konsole. Sozialisierung per Joystick.
Die heutige Generation Joystick ist in ein paar Jahren der Admin-Nachwuchs. Hersteller von IT-Management-Software sollten deshalb umdenken und neue Interfaces entwickeln: Der Avatar des Admins verteidigt in einem virtuellen Setting seiner Wahl - gerne genommen: die “postapokalyptische Server-Wüste” und der “Planet der leichtbekleideten Storage-Serverinnen” - die Hard- und Software-Bestände gegen die drohende Invasion schleimiger grüner Viren-Monster, heimtückisch lauernde, stachelige Service-Level-Verletzungen und den jederzeit damoklesschwertartig drohenden Giganto-Gozilla-Stromausfall (der dich mindestens drei Leben kostet, aber mindestens!). Für erfolgreiches IT-Management gibt’s künftig Bonuspunkte und Credits, zusätzliche virtuelle Leben oder Avatare sowie schicke futuristische Super-Waffen. Und mit jeder “9″ nach dem Komma an Hochverfügbarkeit kommt unser Held wieder ein Level höher - im Spiel und wenn’s denn sein muss sogar im Gehalt.
Für die Generation Joystick ist eine Online-Spielumgebung das natürlich Interface - alles andere ist keine artgerechte Teenager-Haltung. Das Multiplayer-Online-Admin-Game - ja, IT-Management ist Teamarbeit, und das Team arbeitet online - ist deshalb die Verwaltungsschnittstelle der Zukunft.
Ist sie das gar schon? Zumindest in Ansätzen? (Also jenseits der Collaboration in virtuellen Umgebungen - ich weiß, dass IBM, Citrix und Co. an virtuellen Welten für die optimierte Team-Zusammenarbeit basteln - my office life is my Second Life…) Bin ich nicht auf dem Laufenden und es gibt schon solche Tendenzen im IT-Management? Dann freue ich mich über Hinweise, die mich als altbacken und so-was-von-nicht-am-Puls-der-Zeit entlarven, aber doch zugleich bestätigen würden
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20.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Die europäische Hausmesse der HP Software-Division “HP Software Universe“, die diese Woche in Hamburg stattfand, eröffnete mit einem witzig gemachten Trickfilm: Zwei Trickfilmfiguren durchlebten das Chaos des modernen IT-Management-Betriebs auf cartoonesk unterhaltsame und damit anschauliche Weise. Ich hoffe, HP stellt den Film bald auf YouTube, bisher habe ich ihn dort noch nicht gefunden. (Ich freue mich über Hinweise, sobald der Film dort auftaucht!)
Nett war zudem, dass Gastgeber Anton Knolmar, Vice President Worldwide Marketing bei HP Software, zunächst selbst als - wenn auch lebensähnliche - Trickfigur auftauchte, die vorgab, sich in den Trickfilm verirrt zu haben, bevor Knolmar dann live und in Farbe die Bühne betrat. Die laut HP über 3.000 Teilnehmer haben sich bei dem Film nicht gerade aus dem Leim gelacht, waren aber doch offenbar amüsiert.
Ich stelle zufrieden fest, dass unterhaltsame, Community-gerechte Kommunikation - also Communitainment - zunehmend Eingang in das Auftreten selbst großer IT-Anbieter wie HP findet. Schließlich ist es das Kernanliegen des Metaphorous-Blogs, dass die Kommunikation von IT-Themen nicht nur Community-gerechter, sondern zudem unterhaltsamer werden muss.
Ähnliche Vorgehensweisen waren auch schon bei HPs Hauptkonkurrenten IBM zu beobachten, etwa wenn es um Social Software geht (siehe hier). Verbreitet sind solche Communitainment-Elemente insbesondere im Bereich Security Awareness, da es hier darauf ankommt, Mitarbeiter zur Teilnahme zu motivieren - wie ja in Social Networks auch.
Wünschen würde ich mir, dass solche unterhaltsamen Ansätze keine Einzelmaßnahmen bleiben, sondern ein tragender Bestandteil der Kommunikation der IT-Anbieter werden, auf ihre jeweiligen Communities zuzugehen. Denn letztlich geht es in zahlreichen Märkten darum, dass die Mitglieder der Community sich freiwillig in die Diskussion einbringen.
HP hat auf der Software Universe auch den Launch einer Community für Themen rund um das HP-Software-Lösungs-Portfolio unter der Leitung von Community-Managerin Heather Caldwell angekündigt - da könnte mehr und sinnvoll eingesetztes Communitainment sicher nicht schaden
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4.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Diese Woche hatte ich in München wieder einmal ein ausführliches, aufschlussreiches Gespräch mit Jay Hallberg, dem Mitbegründer und Vice President Marketing von Spiceworks, einem Anbieter von Software für Social IT-Management. Von dem Anbieter aus Austin, Texas war hier bereits mehrmals die Rede.
Das Besondere an Hallbergs Firma ist, dass sie das übliche Vermarktungskonzept für IT-Management-Software auf den Kopf stellt: Statt Software an Kunden zu verkaufen, produziert Spiceworks ein Gratis-Tool-Set, um dessen Nutzung das texanische Softwarehaus mit Web-2.0-Technik gezielt und wirkungsvoll eine Community von Anwendern aufgebaut hat. Das Geschäftsmodell - das man sonst eher von Fachpublikationen her kennt - besteht darin, den Zugriff auf diese Community an IT-Hersteller zu vermarkten: zum Beispiel durch Banner-Ads, gemeinschaftliche Rabattaktionen, Sponsored Whitepapers oder - durchaus originell - Sponsored Plug-ins.
Spiceworks hat inzwischen eine Größe erreicht, bei der das Unternehmen verstärkt über eine Mehrsprachigkeit seiner Software nachdenken muss. Hier setzt das Unternehmen - es wäre kaum anders zu erwarten gewesen - auf die freiwillige Beteiligung seiner Anwenderschaft, also auf so genanntes Crowdsourcing. Einige Bausteine, darunter das Helpdesk-Interface für Endanwender, gibt es bereits in verschiedenen Landessprachen. Die Sprachen-Plug-ins reichen von Deutsch bis Pidgin-English.
Um sich aber wirklich gut auf internationalen Märkten behaupten zu können, wird Spiceworks die Frage der Qualitätssicherung der per Crowdsourcing akquirierten Übersetzungen ebenso klären müssen wie das Problem einer nachhaltigen Beteiligung an Übersetzungsprojekten. Man darf also gespannt sein, wie Spiceworks’ neu angeheuerter Community-Manager diese Aufgabe meistern wird.
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17.11.2009 von Wilhelm Greiner.
Von der IT-Management-Lösung Spiceworks Desktop des Anbieters Spiceworks aus Austin, Texas war hier schon die Rede, ebenso auf meiner privaten Website. Denn die Software verbindet auf elegante Weise die Verwaltungsoberfläche, die der Administrator eines kleineren Netzwerks braucht, mit einem Community-Interface - wiederum konzipiert für Administratoren kleinerer Netze. IT-Management plus Social Networking in einem - das ist Best Practice. Dazu kommt, dass die Lösung über Werbung und Sponsoring-Partner finanziert wird - für den Endanwender ist die Web-Lösung mit ihrer flexiblen und modernen Ajax-Oberfläche gratis. Er muss eben nur damit leben können, dass Werbung in seinem Admin-Interface erscheint - und dass Spiceworks, zumal wenn er die Community eifrig nutzt, recht viel über seinen Admin-Alltag weiß.
Spiceworks bietet seit einiger Zeit eine Schnittstelle für Plug-ins. Ein neues Plug-in, das die Texaner zusammen mit Intel entwickelt und gestern vorgestellt haben, ermöglicht nun den energieoptimierten Desktop-Betrieb. Das Plug-in nutzt dazu Intels hauseigene Techniken AMT und vPro, versteht sich.
Intel AMT und vPro werden von vielerlei Tools genutzt. Das Schöne an der Spiceworks-Lösung ist, dass sie - zum Beispiel in ihrer Diskussionsgruppe zu Green IT - zugleich die Möglichkeit bietet, über die Vorteile dieses Plug-ins für die Stromrechnung des Unternehmens zu diskutieren und Erfahrungen mit anderen Admins zu teilen.
IT-Management + Social Networking + Energiespar-Tools = großes Potenzial, den umweltgerechten IT-Einsatz in Fahrt zu bringen. Oder etwa nicht?
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11.11.2009 von Wilhelm Greiner.
Bei seiner Präsentation auf Citrix‘ internationaler Pressekonferenz in Budapest genstern startete Simon Crosby, CTO der Virtualization and Managemend Division bei Citrix, mit Industrieschelte: Heutige IT-Umgebungen seien wie überladene Kleinlaster: unflexibel, kompliziert und kurz vor dem Zusammenbruch - und die IT-Anbieterschaft ist selbst daran schuld, wie Crosby gerne eingestand.
Er verglich das Arbeiten mit dieser Ansammlung von Altapplikationen mit der Umgebung, die heutige Privatanwender bei sich zu Hause vorfinden: “Die Menschen stellen fest, dass sie zu Hause produktiver sind”, so Crosby. Denn privat genutzte Anwendungen sind flexibler und vor allem wesentlich intuitiver zu bedienen - ein Hauptgrund für die auch von Citrix gerne beschworenen Consumerization (Verschmelzung privater und beruflicher IT-Nutzung - siehe auch hier).
Für Enterprise-Anwendungen gilt es also heute, mit diesen Vorgaben aus dem Privatumfeld mitzuhalten. Laut Crosby sollen Virtualisierung und Cloud-Computing dieses Dilemma aus der Welt schaffen, indem der Business-Anwender künftig seine IT-Ressourcen einfach “aus der Wolke” bezieht, wie Privatanwender dies mit gehosteter E-Mail, Suche (Google), Verkauf (ebay) oder auch Kontaktpflege (Xing, LinkedIn, Facebook) schon längst handhaben - nur eben gemäß den Sicherheits- und Compliance-Anforderungen der Unternehmen.
Cloud Computing werde damit einen “Innovationssturm” auslösen, verkündete der Citrix-Vordenker. “Bei der Virtualisierung geht es um Separation”, so Crosby - nämlich die Trennung der beteiligten technischen Schichten, um die IT-Bausteine dynamisch zu Cloud-basierten Services zu kombinieren.
Der Consumerization will Citrix durch die Lösung XenClient den Weg ebnen: XenClient ist ein Bare-Metal-Hypervisor, also eine Virtualisierungsschicht, die direkt auf der PC-Hardware aufsetzt und diesen in Virtual Machines unterteilt. Dank ihr kann der Anwender auf Knopfdruck zwischen seiner privaten und seiner beruflichen Arbeitsumgebung (sowie bei Bedarf weiteren) wechseln. XenClient soll nächstes Jahr auf den Markt kommen.
So nützlich und schick XenClient ist: Letztlich ist auch ein solcher Hypervisor aus Sicht eines heutigen Informationsarbeiters lediglich ein Werkzeug, um zwischen zwei Welten hin- und herzuschalten, die - denkt man das Konzept Consumerization zu Ende - immer mehr verschmelzen (und eben nicht einfach parallel existieren): Was ist, wenn ich LinkedIn privat und beruflich nutze? Lässt sich das überhaupt trennen? Brauche ich beim Twittern zwei Accounts, jeden auf einer separaten Virtual Machine? Soll ich nun zwei separate Kalender führen?
Mittelfristig wird es für Knowledge-Workers nicht praktikabel sein, ständig zwischen privater und beruflicher Welt wechseln zu müssen. Die Herausforderung für Unternehmen liegt vielmehr in der möglichst effektiven Verzahnung der aus öffentlichen Clouds bezogenen (auch der privat genutzten!) Anwendungen mit den hauseigenen Enterprise-Clouds (verwirrenderweise “Private Clouds” genannt, als Gegensatz zu den Public Clouds von Amazon, Google und Co.).
Wie produktiv die Knowledge-Workers von morgen arbeiten können, wird in hohem Maße davon abhängen, die elegant einem Unternehmen (bzw. dessen Cloud-Service-Provider) dieser Nexus gelingt - wohlgemerkt unter Beachtung all der schönen und sich stetig vermehrenden Sicherheits- und Compliance-Anforderungen, die ein Unternehmen zu beachten hat.
In Citrix’ Bring-your-own-PC-Programm nutzen die Anwender private Endgeräte und greifen dann über den Citrix-Client via VPN auf ihre Business-Anwendungen zu - im Prinzip also wie zu guten alten Terminal-Server-Zeiten, nur eben von ihrer eigenen Umgebung aus. Office-Arbeit und Zusammenarbeit im Team könnte künftig aber wohl noch ein Stückchen eleganter vonstatten gehen.
Laut Crosby hat Citrix dazu auch schon Software in seinem Labor in Vorbereitung. Man darf also gespannt sein…
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7.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Die Mitteilerei kann den Gewinn eines neuen und doch vertrauten Kunden melden: Ab sofort arbeite ich wieder (bzw. weiter) als stellvertretender Chefredakteur für die Netzwerk-Fachzeitschrift LANline, die kürzlich vom ITP Verlag in Kaufering übernommen wurde.
Nach acht Jahren Tätigkeit für die LANline, zuletzt in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs, habe ich Anfang September 2009 auf die Schließung des damaligen LANline-Inhabers Konradin-IT Verlag GmbH hin die “Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner” gegründet. Die Mitteilerei ist ein Redaktionsbüro für IT-Fachjournalismus, PR und Communitainment im Business-Umfeld.
Das Anreichern seriöser IT-Fachinformation mit Entertainment-Elementen stellt damit neben den Aufgaben für die LANline-Redaktion weiterhin einen inhaltlichen Schwerpunkt der Mitteilerei dar. Ziel von Communitainment ist es, mit der Community, für welche die jeweiligen Informationen gedacht sind, besser in einen produktiven Dialog treten zu können, indem man die Informationen Community-gerechter und unterhaltsamer aufbereitet.
Die Mitteilerei unterstützt Unternehmen bei der Ausarbeitung einer Communitainment-Strategie. Im Dialog mit Unternehmen sowie ihren PR- und Marketing-Agenturen entwickeln wir Gesprächsangebote an Communities - für Online- wie auch für Offline-Kontexte.
In Zusammenarbeit mit dem Atelier Wolfgang Traub in Staufen, LANline-Lesern bekannt als die Quelle der Titel- und Themen-Cartoons, konzipiert und erarbeitet die Mitteilerei Communitainment-Maßnahmen und dazu passende Materialien für das IT-Umfeld. Vorgehen und Inhalte sind dabei stets individuell auf das jeweilige Unternehmen, seine Ziele und seine Community oder Communities abgestimmt.
Zu meinen journalistischen Schwerpunkten zählen neben den LANline-typischen Themen aus dem Umfeld der Unternehmens- und Carrier-Netze auch mehrere Bereiche, die die Unternehmenskultur berühren und deshalb von Communitainment-Maßnahmen besonders profitieren können: Server-Based Computing und Desktop-Virtualisierung, IT-Service-Management und ITIL (IT Infrastructure Library), Green IT, Security Awareness sowie Social Media und Social Networking.
Geschrieben in Green IT, ITSM, Security Awareness, IT-Management, Community-Management, Virtual Desktops | Keine Kommentare »
2.9.2009 von Wilhelm Greiner.
Nach acht Jahren als Redakteur der Netzwerk-Fachzeitschrift LANline, zuletzt in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs, habe ich heute die “Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner” als Redaktionsbüro für IT-Fachjournalismus, PR und insbesondere für Communitainment im Business-Umfeld eröffnet. Das Anreichern seriöser IT-Fachinformation mit Entertainment-Elementen wird damit einen inhaltlichen Schwerpunkt der Mitteilerei darstellen. Ziel ist es, mit der Community, für die diese Informationen gedacht sind, besser in einen produktiven Dialog treten zu können.
Die Mitteilerei unterstützt Unternehmen bei der Ausarbeitung einer Communitainment-Strategie. Im Dialog mit Unternehmen sowie ihren PR- und Marketing-Agenturen entwickeln wir Gesprächsangebote an Communities - für Online- wie auch für Offline-Kontexte.
In Zusammenarbeit mit dem Atelier Wolfgang Traub in Staufen, LANline-Lesern bekannt als die Quelle der Titel- und Themen-Cartoons, konzipiert und erarbeitet die Mitteilerei Communitainment-Maßnahmen und dazu passende Materialien für das IT-Umfeld. Vorgehen und Inhalte werden dabei stets individuell auf das jeweilige Unternehmen, seine Ziele und seine Community oder Communities abgestimmt sein.
Zu den journalistischen Schwerpunkten der Mitteilerei zählen neben Hardware und Software aus dem Umfeld der Unternehmens- und Carrier-Netze vor allem mehrere Themen, die in Projekten die Unternehmenskultur berühren und deshalb von Communitainment-Maßnahmen profitieren können: Server-Based Computing und Desktop-Virtualisierung, IT-Service-Management und ITIL (IT Infrastructure Library), Green IT, Security Awareness und Social Networking - von denen nicht umsonst auch hier immer wieder die Rede ist.
Geschrieben in Green IT, ITSM, Security Awareness, IT-Management, Community-Management, Community-Building, Virtual Desktops | Keine Kommentare »
28.8.2009 von Wilhelm Greiner.
IBMs Software-Truppe Tivoli hat der versammelten Presse gestern vorkonfektionierte Systeme vorgestellt, die den kleinen und mittelständischen Unternehmen die Überwachung der IT-Landschaft erleichtern und ein IT-Service-Management (ITSM) schmackhaft machen sollen. Sowohl die Monitoring-Lösung Tivoli Foundations Application Manager (TFAM) als auch der Tivoli Foundations Service Manager (TFSM) kommen als Appliances - also als vorkonfigurierte Hardware/Software-Kombinationen - auf den Markt, um möglichst leicht implementierbar zu sein. Nützlich und sehr KMU-gerecht.
TFSM bringt ab Werk Workflows mit, die nach Best Practices hinterlegt sind, zudem eine Self-Service-Wissensdatenbank sowie laut IBM “intuitiv verständliche” Berichte. TFSM soll mit Lizenzen für fünf Anwender rund 24.000 Euro kosten und ist damit in der Tat auch für das KMU-Segment erschwinglich.
ITSM - verbreitet vor allem in Form von Best Practices gemäß ITIL (IT Infrastructure Library) - war bislang vor allem für Konzerne und große Mittelständler interessant. Deshalb ist es reizvoll zu sehen, dass IBM nun mit dem Thema ITSM auf den breiten Markt der Unternehmen zugehen will.
Allerdings impliziert das Prinzip “Appliance”, dass eine solche Lösung einfach und schnell nutzbar ist. Eine sehr spannende Frage ist deshalb, wie IBM und seine Vertriebspartner auch die zu ITIL zugehörige Service-Kultur in die IT-Teams kleinerer Unternehmen tragen wollen. Denn ein Infrastruktur-Monitoring lässt sich “out of the box” aufsetzen - IT-Service-Management hingegen ist ein Kulturwandel im Selbstverständnis der IT und im Verhältnis von IT-Team und Fachabteilungen. Hier wird es also wohl noch einige Konflikte auszuräumen geben.
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13.8.2009 von Wilhelm Greiner.
F5 Networks, US-amerikanischer Anbieter von ADNs, also Lösungen zur beschleunigten Bereitstellung von Applikationen, wurde hier bereits hervorgehoben. Denn das Unternehmen hat den Umgang mit seiner Anwender-Community durch die Site DevCentral schon früh auf eine intelligente, benutzerorientierte Basis gestellt. Nun hat der Spezialist für Anwendungsbeschleunigung seinen diesjährigen “DevCentral iRules Contest 2009″ gestartet, um zum dritten Mal die Community zu neuen Scripting-Leistungen anzuspornen.
DevCentral ist F5s Plattform für den Informationsaustausch (mit) der Anwender-Community. Sie umfasst Foren, Blogs, Wikis, FAQs, Video-Tutorials, News, Podcasts, Downloads und weiteres nützliches Material. DevCentral ist (in Teilen gegen Registrierung) öffentlich zugänglich und bietet damit Zugriff auf das kollektive Anwender-Know-how über den Umgang mit verbreiteten oder auch weniger verbreiteten Performance-Problemen auf Anwendungsseite. Laut F5 betrachten zwei Drittel der befragten Big-IP-Kunden die DevCentral-Community deshalb als nützliche Ressource.


Der Wettbewerb dreht sich um die so genannten “iRules”. So bezeichnet F5 die Scripts, mit denen sich die hauseigenen Big-IP-Geräte auf individuelle Anforderungen abstimmen lassen. (”iRule” ist übrigens ein nettes Wortspiel: “iRule” = “iRegel”, “I rule” aber heißt: “Ich herrsche” im Sinne von “Ich sage, wo’s langgeht” - und genau für die Aufgabe “den Datenpaketen sagen, wo’s langgeht” sind die Scripts gedacht.)
„Die DevCentral-Community mit ihrer vielfältigen Mischung aus Applikations, Netzwerk, System und Sicherheitsprofis aus aller Welt ist wirklich etwas Besonderes“, so F5s Europa-Chef Thorsten Freitag. „Bemerkenswert sind die eleganten und praxisgerechten iRules-Lösungen, die von den Anwendern entwickelt und untereinander getauscht werden.” Der Wettbewerb biete eine hervorragende Gelegenheit, diese Lösungen und deren Entwickler zu präsentieren. F5 hat bereits zwei Wettbewerbe durchgeführt, um das Innovationspotenzial seiner Anwender für die eigene Scripting-Plattform zu nutzen.
Die DevCentral-Gemeinde umfasst laut F5 über 46.000 Mitglieder. Darum erwartet F5-Manager Freitag “eine große Zahl von Beiträgen” für den diesjährigen Contest unter dem Motto “iRule. Do You?” (auf Deutsch also ungefähr: “ichHerrsche. Du auch?”), der am gestrigen 12. August begann und am 30. September 2009 endet.
Als Jury wird ein Gremium aus Analysten und Fachleuten dienen, darunter Jon Erickson, Chefredakteur von www.drdobbs.com, der Yankee-Group-Vice-President Zeus Kerravala, Analyst Jon Oltsik von der Enterprise Strategy Group, Experten von F5 und - wie es sich für eine ordentliche Community gehört - die Finalisten früherer iRules-Wettbewerbe. Preise werden an die jeweils drei besten Beiträge in den Kategorien “Kunden” und “Partner” vergeben. Zudem wird es laut F5 Sonderpreise für einzelne Finalisten sowie ein “iRule. Do you?”-T-Shirt für jeden Teilnehmer geben. Die Gewinner will man am 28. Oktober verkünden. Der Hauptpreis ist - das den Regeln vorangestellte “i” ließ das bereits vermuten - ein MacBook Pro.
Eine Plattform wie F5s Big-IP, die von der Flexibilität und Anpassbarkeit lebt, kann durch den regen Austausch der Anwender untereinander nur gewinnen. Das hat F5 früh begriffen, und diese clevere Idee schickt der Anbieter nun in die dritte Runde.
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