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19.7.2010 von Wilhelm Greiner.
Als IT-Fachjournalist berichtet man eigentlich ungern über so genanntes “virales” Social Media Marketing, also Marketing-Kampagnen, die von der spontanen, vielfachen Weiterverbreitung durch Social-Media-Benutzer leben: Schließlich wird man durch den Bericht über das virale Marketing-Phänomen selbst Teil des Systems sich selbst replizierender Werbung.
Aber manchmal verdient es eine sehr gut gemachte Kampagne eben, dass man sich - sogar recht zeitnah, ohne die beruhigende Distanz des historischen Rückblicks - mit ihr befasst. Und dem US-amerikanischen Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble (P&G) ist eben kürzlich mit seiner Social-Media-Kampagne für Deos und Co. der Marke “Old Spice” ein wahres Kunststück gelungen.
Im Mittelpunkt der Kampagne stand der Schauspieler Isaiah Mustafa, dem US-Publikum bekannt aus einer Serie von Werbespots mit dem Thema “The Man Your Man Could Smell Like” (”Der Mann, wie der Ihr Mann riechen könnte”) - amüsante Spots, deren erster im Web laut dem Blog Mashable.com schon über 19-millionenfach abgerufen wurde.
P&Gs Social-Marketing-Agentur hatte die Idee, Mustafa an wenigen Tagen eine Unzahl kurzer Videobotschaften senden zu lassen, jeweils in Beantwortung von Fragen oder Kommentaren, die über Social Networks wie Twitter, Facebook oder Reddit gepostet worden waren. Das Setting war dabei stets gleich: Der gut aussehende Mustafa - “I’m just a ridiculously handsome man”, wie er in der letzten der Videoantworten konstatiert - ist in einem Badezimmer zu sehen, badezimmertypisch bekleidet mit nur einem Handtuch um die Hüften (und, wie man vermuten darf, ohne es aber je zu sehen, in Badeschlappen). Mustafa nimmt für P&G in 24 Stunden über 180 Videobotschaften auf, die laut Visible Measures innerhalb weniger Tage millionenfach gesehen werden - der von Marketiers so ersehnte Effekt viraler Verbreitung.
Das Autorenteam trifft in den Videos genau den entspannten, lockeren, amüsanten und so gar nicht reklameartigen Tonfall, der im Web 2.0 beliebt ist - mal richtet Mustafa Botschaften an Prominente, mal erfüllt er die Bitte, er möchte doch im Namen eines Twitter-Nutzers um die Hand von dessen Angebeteter anhalten, mal nimmt er auf Wunsch eines anderen Unbekannten für diesen einen Anrufbeantworter-Text auf. Dies alles immer cool und augenzwinkernd (oder “tongue-in-cheek”, wie die Amerikaner sagen), und stets ganz frisch deodorierter Gentleman (”Monocle smile!”).
Dank Social Media - P&G hat hier die Plattformen wie YouTube und Twitter elegant für sich einzuspannen gewusst - hat eine originelle Idee, die dank hervorragendem Autorenteam und einem genau passenden Schauspieler perfekt umgesetzt wird, heutzutage das Zeug, in Nullkommanichts Teil der nationalen oder gar internationalen Populärkultur zu werden. Diese Kombination aus Originalität, treffsicheren Pointen und schwungvoller Umsetzung würde man sich viel öfter wünschen - gerne auch hierzulande, und gerne auch außerhalb des reinen Produktmarketings. Denn Social Media bieten mehr Raum für originelle und unterhaltsame Kommunikation, als der Begriff “Social Media Marketing” vermuten lässt.
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6.7.2010 von Wilhelm Greiner.
Java ist nicht nur eine indonesische Insel, eine Kaffeesorte und eine Programmiersprache (die seit der Sun-Akquisition nun Oracle gehört); zudem ist Java seit Kurzem auch ein Filmstar - zumindest wenn man dem Trailer von “Java 4-Ever” glauben darf.
Der Trailer handelt von einem Kind, das in einer sehr Windows- und .NET-treuen Familie aufwächst und später als Teenager in Form von Java-Begeisterung revoltiert. Das große “Coming out” hat der Java-Nachwuchsentwickler dann bei einer weihnachtlichen Familienfeier: “”I use Java.” Denn, so der Microsoft-Verweigerer: “I want to use a programming language that doesn’t only run on Windows.” Es bricht großes Getöse aus, die Mutter erleidet einen Heulkrampf (”My son is a monster!”), der Vater nach ausgiebiger Schimpftirade einen tödlichen Herzanfall.
Bildquelle: http://jz10.java.no/
“Java 4-Ever” gibt es natürlich nicht, die Ankündigung ist ein Fake - eine unterhaltsame und gut gemachte Parodie auf die Trailer handelsüblicher Hollywood-Produktionen: Die von “JavaZone Entertainment” präsentierte “Steven Springberg”-Produktion zitiert so manche bekannte Filmsequenz, enthält - wie es sich für eine ordentliche Hollywood-Großproduktion gehört - sehr offensichtliches Product Placement eines Notebooks mit dem Logo des Steve-Jobs-Shops und prahlt nicht nur mit dem Regisseur von “Javatar”, sondern auch mit seinen Hauptdarstellern Eddie Larrison und Scala Johansson sowie mit Kritiken einschlägiger Magazine (”Truly gripping.” Wired).
Ein wenig Hollywood-untypisch ist lediglich, dass die Dialoge auf Norwegisch gehalten sind, samt den in den USA so unbeliebten englischen Untertiteln. Dies erklärt sich dadurch, dass der Trailer ein Werbefilmchen für die Java-Entwicklerkonferenz JavaZone vom 8. bis 9. September 2010 im norwegischen Oslo ist.
Wie die computeranimierte Trickfilmserie “Shrek” des ehemaligen Disney-Managers Jeffrey Katzenberg die weichgespülte, flurbereinigte Märchenwelt des Disney-Konzerns parodierte (und damit ein Vermögen einspielte), so nutzt die Werbetruppe von JavaZone das Genre des Spielfilm-Trailers für gar shrekliche Seitenhiebe auf die .NET-Gemeinde - bis hin zum Filmtod des Microsoft-treuen Vaters (gespielt von William Windows). Genau so wünscht man sich die Ankündigung einer Java-Konferenz: witzig, respektlos, intelligent gemacht - gelungenes Community-orientiertes Entertainment. Kompliment - oder, wie wir Norweger sagen: Kudos!
Übrigens: Den Trailer sollte man sich auf der JavaZone-Seite ansehen oder aber auf boingboing.net (wo auch recht eifrig drüber diskutiert wurde), denn auf YouTube muss man sich wegen einer im Trailer enthaltenen kurzen Sexszene mit Altersangabe registrieren. Google befürchtet offenbar eine Jugendgefährdung durch die zirka zweisekündige skandinavische Programmierer-Ausschweifung (mit Notebook!). Deshalb die Warnung: Microsoft-feindlich und “not safe for work”!
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30.5.2010 von Wilhelm Greiner.
Die Lage im Golf von Mexiko ist ernst und spitzt sich weiter zu: Auch mehrere Wochen - Stand heute: am Tag 40 - nach dem Sinken der Ölbohrplattform Deepwater Horizon hat es der Konzern BP trotz dreitägiger Anläufe mit dem “Topkill”-Verfahren nicht geschafft, das Ausströmen des Erdöls in den Tiefen des Meeres vor der einmaligen Naturlandschaft Louisianas und angrenzender Regionen einzudämmen. BP muss auf immer riskantere Rettungsmanöver setzen.
Wollte BP allerdings versuchen, die Situation auf Twitter schönzureden, so käme der Konzern zu spät: Ein Twitter-Account namens @BPGlobalPR, der vorgibt, der offizielle PR-Twitter-Kanal von BP zu sein, hat diese Rolle schon längst übernommen - und hat damit damit die Schönrednerei, die nach Katastrophen leider oft Standard ist, schon von vornherein per Karikatur unmöglich gemacht: Ein unbekannter Tweeter kommentiert hier die anhaltend dramatische Lage mit einem so schwarzem Humor, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt - bislang nannte man diesen Humor “rabenschwarz”, aber im Golf trifft diese Bescheibung ja nun vor allem auf die Seevögel zu.
Gerne nimmt der angebliche PR-Tweeter den Tonfall der “Spin Doctors” aufs Korn: “Bitte helfen Sie uns beim Rebranding. Wir nennen es jetzt nicht mehr ‘Ölpest’, sondern ‘Südstaaaten-Fun-Party’.”
Andere “PR-Tweets” führen BP mit blankem Zynismus vor: “Folgendes: Wir haben im Jahr 2009 45 Millionen Dollar Profit PRO TAG gemacht. Das hier ist wirklich nicht so schlimm. #bpcares”
Weitere dieser Tweets kann man unter http://twitter.com/BPGlobalPR am besten selbst nachlesen.
Gerade weil die Situation im Golf von Mexiko so unglaublich traurig und bedrohlich ist, bietet sie einem fähigen Satiriker (und ein solcher ist hier offenbar am Werk) eine, nun ja, sprudelnde Quelle für böse Kommentare. Man sollte die Tweets von @BPGlobalPR unbedingt verfolgen: Sie helfen, sich für die PR-Schlacht zu wappnen, die dem Kampf gegen die Ölpest mit Sicherheit noch jahrelang folgen wird.
Die Bloggerin Cat Girl hat übrigens einige dieser Tweets zu einer gelungenen Zusammenstellung sehenswerter Persiflagen auf BP-Werbeplakate aufbereitet: http://www.iridetheharlemline.com/twitter-photos/bpglobalpr-billboards/ - unbedingt anschauen!
… und dann sollten wir bitte nicht in Defaitismus verfallen, sondern überlegen, wie wir unsere Abhängigkeit von sinnlos eskalierendem Energieverbrauch ernsthaft eindämmen können. Denn man kann die Schuld an so einem Desaster nicht zu 100 Prozent auf die “böse BP” abwälzen. Und Satire allein ist auch keine Lösung.
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29.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Rob Cottingham hat einen sehr witzigen Slidecast zusammengestellt, der das Thema “2009 in Social Media” - und dabei vor allem die Rolle von Social Media im Jahr 2009 - in einer Reihe treffender Cartoons Revue passieren lässt.
Die Slideshow präsentiert allerlei Highlights von der Einführung des iPhone OS 3.0 (”jetzt mit Cut and Paste!”) über den Social-Media-PR-GAU von United Airlines und den Versuch von Facebook, den Anwendern neue Benutzungs-Bestimmungen (sprich: die Lizenz zur totalen Überwachung) unterzujubeln, bis hin zum ersten Schwappen der Google Wave.
Mein Lieblings-Cartoon aus der Serie betrifft das Thema Augmented Reality (also um aus dem Web bezogene Inhalte und Informationen angereicherte Realität) und stellt dazu fest: “Die ersten Augmented-Reality-Apps sind da. Sie haben sich weniger als ‘Minority Report’ denn vielmehr als ‘Home Shopping Network’ erwiesen.”
Tja, so isses, das augmentierte richtige Leben: wenig Thriller, viel Werbegesülze …
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15.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Branchenriese IBM, laut Gartner einer der drei Marktführer im Bereich Social Software, nutzt für das Marketing seiner Social-Software-Lösung Lotus Connections die Social-Media-Plattform YouTube sehr begeistert - wie sich das füreinen Social-Software-Anbieter schließlich gehört. Ein amüsantes Beispiel ist der Clip “The Man Who Should Have Used Lotus Connections“.
In diesem gut acht Minuten langen Trickfilm erzählt uns der Protagonist, wie umständlich und mit welchem Aufwand er in seinem Unternehmen eine Konferenz vorbereitet hat. Als Keynote-Sprecher hat er einen Auskenner eingeladen, der dann natürlich ausgerechnet über Lotus Connections referiert - wodurch sich die ganzen Vorbereitungsmühen als völlig unnötig erweisen. Nettes Script, und zudem mit einer putzigen Schlusspointe (die hier nicht verraten sei).
IBM ist in Sachen Social-Software-Nutzung in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter, was auch hier schon Thema war. Der Clip schreibt dies auf witzige Weise fort. Kudos!
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8.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Schon ein paar Jahre alt, wirkt aber immer noch frisch: In einer Videoreihe der Berufsgenossenschaften und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung warnt die computeranimierte Trickfigur Napo vor allerlei Gefahren.
Die Verwendung des Genres Trickfilm verschafft der Filmreihe nicht nur einen knuffigen Sympathieträger als Hauptfigur, sondern zugleich eine humorvolle Distanz zum Geschehen. Schließlich wissen Menschen, die mit Tom und Jerry sowie Tweety und Sylvester aufgewachsen sind, dass den Charakteren trotz oft drastisch visualisierter Handlung nichts wirklich Schlimmes geschieht. So kann man auf unterhaltsame Weise die Risiken einmal durchspielen, wie etwa in dem Film “Napo im Reich der Gefahrensymbole” von 2001. Gelungenes Communitainment!
[Update:] Weitere Folgen der Napo-Filme gibt es hier.
Dank an Markus Wenzel von ConSol* für den Tipp.
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17.11.2009 von Wilhelm Greiner.
Von der IT-Management-Lösung Spiceworks Desktop des Anbieters Spiceworks aus Austin, Texas war hier schon die Rede, ebenso auf meiner privaten Website. Denn die Software verbindet auf elegante Weise die Verwaltungsoberfläche, die der Administrator eines kleineren Netzwerks braucht, mit einem Community-Interface - wiederum konzipiert für Administratoren kleinerer Netze. IT-Management plus Social Networking in einem - das ist Best Practice. Dazu kommt, dass die Lösung über Werbung und Sponsoring-Partner finanziert wird - für den Endanwender ist die Web-Lösung mit ihrer flexiblen und modernen Ajax-Oberfläche gratis. Er muss eben nur damit leben können, dass Werbung in seinem Admin-Interface erscheint - und dass Spiceworks, zumal wenn er die Community eifrig nutzt, recht viel über seinen Admin-Alltag weiß.
Spiceworks bietet seit einiger Zeit eine Schnittstelle für Plug-ins. Ein neues Plug-in, das die Texaner zusammen mit Intel entwickelt und gestern vorgestellt haben, ermöglicht nun den energieoptimierten Desktop-Betrieb. Das Plug-in nutzt dazu Intels hauseigene Techniken AMT und vPro, versteht sich.
Intel AMT und vPro werden von vielerlei Tools genutzt. Das Schöne an der Spiceworks-Lösung ist, dass sie - zum Beispiel in ihrer Diskussionsgruppe zu Green IT - zugleich die Möglichkeit bietet, über die Vorteile dieses Plug-ins für die Stromrechnung des Unternehmens zu diskutieren und Erfahrungen mit anderen Admins zu teilen.
IT-Management + Social Networking + Energiespar-Tools = großes Potenzial, den umweltgerechten IT-Einsatz in Fahrt zu bringen. Oder etwa nicht?
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18.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Der Unternehmensberater, Blogger und Web-2.0-Spezialist Matthias Schwenk hat auf Slideshare eine erstklassige Präsentation über das Collaboration-Medium Wiki zugänglich gemacht: “Wozu Wikis? Eine Anleitung für Büromenschen” zielt darauf ab, dem Heer der Web-2.0-Neulinge (oder gar -Verweigerer?) das synchrone Arbeiten an einer gemeinschaftlich genutzten Dokumentenstruktur schmackhaft zu machen.
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Die intelligent und witzig gemachte Präsentation arbeitet das Wesen und die Vorteile des Prinzips Wiki anschaulich und prägnant heraus. Zugleich liefert Schwenk mit seiner durchdachten und amüsanten Erzählweise ein sehr gutes Beispiel dafür, was mit dem Medium Slideshare insbesondere in Sachen Einsteiger- oder Überblicks-Kommunikation möglich ist. Kudos - und ein Tipp für alle, die skeptischen Kollegen den Sinn und Zweck eines Wiki-Projekts erklären müssen.
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12.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Die als Print- und PDF-Version verfügbare Broschüre “Computer, Internet und Co: Geld sparen und Klima schützen“ist eine sehr anschaulich und ansprechend aufbereitete Anleitung, um beim Umgang mit IT umweltgerechter zu handeln. Die Green-IT-Broschüre, im September 2009 anlässlich der IFA herausgegeben vom Umweltbundesamt (UBA), startet intelligenterweise bei der Schnittmenge von Ökonomie und Ökologie, also mit der Message: Gutes für die Umwelt zu tun, das spart richtig Geld - insbesondere vor dem Hintergrund, dass laut UBA 10% des deutschen Energieverbrauchs für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) draufgehen.
Die UBA-Broschüre “Computer, Internet und Co” bietet kompakte, handfeste Green-IT-Ratschläge in fröhlich-motivierender Form. Bild: UBA
Das Umweltbundesamt rät in der Publikation, bei der Anschaffung von IT darauf zu achten, dass die Geräte nicht überdimensioniert sind. Zudem gelte: “Sparsame Geräte müssen nicht teurer sein als ineffiziente eräte. Ein sehr effizienter PC spart gegenüber einem ineffizienten Gerät zwischen 50 und 70 Prozent Strom.” Die Spanne liege für Einsteiger-Notebooks bei 22-63 kWh pro Jahr, bei Gamer-PCs zwischen 234 und 767 kWh pro Jahr.
Die Broschüre gibt Anleitungen für die Produktauswahl und stellt Produkt-Labels vor, die eine Umweltfreundlichkeit anzeigen. Zudem gibt sie Energiespartipps für Windows Vista und XP sowie Hinweise für die Aufrüstung von Computern, den Download von Open-Source-Verwaltungssoftware, zum Thema Storage, zum “grüneren Surfen” und zum Recycling.
Die UBA-Broschüre packt die wichtigsten Daten und klare Handlungsanweisungen in ein kompaktes Format mit gelungener, freundlicher Aufbereitung. Kudos! Hoffentlich hilft’s.
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1.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Microsofts Versuche, die Anwenderschaft für Windows 7 zu begeistern, stießen bislang nicht immer auf ein positives Echo. So mokierte sich die stark von britischem Humor durchtränkte IT-Site The Register über Microsofts Idee, für den Launch von Windows 7 auf den Tupperware-2.0-Dienstleister houseparty.com zu setzen, wie hier nachzulesen ist. Die Urteile über das zugehörige Werbevideo waren oft noch drastischer, bis hin zur gelegentlich gestellten Frage, ob dieses Video nicht doch eher ein Spoof (eine Parodie) sein könnte.
Doch - und das sei hier nicht nur der Fairness halber erwähnt - Microsoft kann es auch besser. Ein gelungenes Beispiel für unterhaltsame Information über IT-Sachverhalte - kurz: für IT-Communitainment - ist Microsofts “YinYang” genanntes Projekt kurzer YouTube-Filme: In diesen Filmchen erklärt der Redmonder Konzern Grundlegendes zu Windows 7 wie auch zu Windows Server 2008 Release 2 (WS08R2). Der Einführung und Orientierung dient ein Clip, in dem ein Cartoon-Zeichner im Schnelldurchlauf dabei zu beobachten ist, wie er eine knuffige - und nützlicherweise dann sogar klickbare - Überblicksgrafik zu den beiden neuen Betriebssystem(version)en zeichnet.
Von dieser cartoonesk aufbereiteten Grobgliederung geht es per Klick weiter zu ebenfalls im Werden beobachtbare Cartoons, die dann wiederum als Inhaltsverzeichnisse für die Einzelinhalte zu Windows 7 und WS08R2 dienen. Schrittweise, aber dank Zeitraffer doch in angenehm flottem Tempo sieht man den Zeichner eine Skizze nach der anderen vollenden und wird dabei ganz nebenbei über die wichtigsten neuen Features informiert - sehr elegant!
Die einzelnen Cartoon-Bestandteile führen dann übrigens per Klick zu weiteren Trick- oder Realfilm-Sequenzen, in denen Microsoft dem Betrachter einzelne Features “am lebenden Objekt” demonstriert, so zum Beispiel die neuen Remote Desktop Services:
Dank an André Dannbacher für den Link!
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