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29.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Rob Cottingham hat einen sehr witzigen Slidecast zusammengestellt, der das Thema “2009 in Social Media” - und dabei vor allem die Rolle von Social Media im Jahr 2009 - in einer Reihe treffender Cartoons Revue passieren lässt.
Die Slideshow präsentiert allerlei Highlights von der Einführung des iPhone OS 3.0 (”jetzt mit Cut and Paste!”) über den Social-Media-PR-GAU von United Airlines und den Versuch von Facebook, den Anwendern neue Benutzungs-Bestimmungen (sprich: die Lizenz zur totalen Überwachung) unterzujubeln, bis hin zum ersten Schwappen der Google Wave.
Mein Lieblings-Cartoon aus der Serie betrifft das Thema Augmented Reality (also um aus dem Web bezogene Inhalte und Informationen angereicherte Realität) und stellt dazu fest: “Die ersten Augmented-Reality-Apps sind da. Sie haben sich weniger als ‘Minority Report’ denn vielmehr als ‘Home Shopping Network’ erwiesen.”
Tja, so isses, das augmentierte richtige Leben: wenig Thriller, viel Werbegesülze …
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15.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Branchenriese IBM, laut Gartner einer der drei Marktführer im Bereich Social Software, nutzt für das Marketing seiner Social-Software-Lösung Lotus Connections die Social-Media-Plattform YouTube sehr begeistert - wie sich das füreinen Social-Software-Anbieter schließlich gehört. Ein amüsantes Beispiel ist der Clip “The Man Who Should Have Used Lotus Connections“.
In diesem gut acht Minuten langen Trickfilm erzählt uns der Protagonist, wie umständlich und mit welchem Aufwand er in seinem Unternehmen eine Konferenz vorbereitet hat. Als Keynote-Sprecher hat er einen Auskenner eingeladen, der dann natürlich ausgerechnet über Lotus Connections referiert - wodurch sich die ganzen Vorbereitungsmühen als völlig unnötig erweisen. Nettes Script, und zudem mit einer putzigen Schlusspointe (die hier nicht verraten sei).
IBM ist in Sachen Social-Software-Nutzung in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter, was auch hier schon Thema war. Der Clip schreibt dies auf witzige Weise fort. Kudos!
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8.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Schon ein paar Jahre alt, wirkt aber immer noch frisch: In einer Videoreihe der Berufsgenossenschaften und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung warnt die computeranimierte Trickfigur Napo vor allerlei Gefahren.
Die Verwendung des Genres Trickfilm verschafft der Filmreihe nicht nur einen knuffigen Sympathieträger als Hauptfigur, sondern zugleich eine humorvolle Distanz zum Geschehen. Schließlich wissen Menschen, die mit Tom und Jerry sowie Tweety und Sylvester aufgewachsen sind, dass den Charakteren trotz oft drastisch visualisierter Handlung nichts wirklich Schlimmes geschieht. So kann man auf unterhaltsame Weise die Risiken einmal durchspielen, wie etwa in dem Film “Napo im Reich der Gefahrensymbole” von 2001. Gelungenes Communitainment!
[Update:] Weitere Folgen der Napo-Filme gibt es hier.
Dank an Markus Wenzel von ConSol* für den Tipp.
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17.11.2009 von Wilhelm Greiner.
Von der IT-Management-Lösung Spiceworks Desktop des Anbieters Spiceworks aus Austin, Texas war hier schon die Rede, ebenso auf meiner privaten Website. Denn die Software verbindet auf elegante Weise die Verwaltungsoberfläche, die der Administrator eines kleineren Netzwerks braucht, mit einem Community-Interface - wiederum konzipiert für Administratoren kleinerer Netze. IT-Management plus Social Networking in einem - das ist Best Practice. Dazu kommt, dass die Lösung über Werbung und Sponsoring-Partner finanziert wird - für den Endanwender ist die Web-Lösung mit ihrer flexiblen und modernen Ajax-Oberfläche gratis. Er muss eben nur damit leben können, dass Werbung in seinem Admin-Interface erscheint - und dass Spiceworks, zumal wenn er die Community eifrig nutzt, recht viel über seinen Admin-Alltag weiß.
Spiceworks bietet seit einiger Zeit eine Schnittstelle für Plug-ins. Ein neues Plug-in, das die Texaner zusammen mit Intel entwickelt und gestern vorgestellt haben, ermöglicht nun den energieoptimierten Desktop-Betrieb. Das Plug-in nutzt dazu Intels hauseigene Techniken AMT und vPro, versteht sich.
Intel AMT und vPro werden von vielerlei Tools genutzt. Das Schöne an der Spiceworks-Lösung ist, dass sie - zum Beispiel in ihrer Diskussionsgruppe zu Green IT - zugleich die Möglichkeit bietet, über die Vorteile dieses Plug-ins für die Stromrechnung des Unternehmens zu diskutieren und Erfahrungen mit anderen Admins zu teilen.
IT-Management + Social Networking + Energiespar-Tools = großes Potenzial, den umweltgerechten IT-Einsatz in Fahrt zu bringen. Oder etwa nicht?
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18.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Der Unternehmensberater, Blogger und Web-2.0-Spezialist Matthias Schwenk hat auf Slideshare eine erstklassige Präsentation über das Collaboration-Medium Wiki zugänglich gemacht: “Wozu Wikis? Eine Anleitung für Büromenschen” zielt darauf ab, dem Heer der Web-2.0-Neulinge (oder gar -Verweigerer?) das synchrone Arbeiten an einer gemeinschaftlich genutzten Dokumentenstruktur schmackhaft zu machen.
View more documents from bwlzweinull.
Die intelligent und witzig gemachte Präsentation arbeitet das Wesen und die Vorteile des Prinzips Wiki anschaulich und prägnant heraus. Zugleich liefert Schwenk mit seiner durchdachten und amüsanten Erzählweise ein sehr gutes Beispiel dafür, was mit dem Medium Slideshare insbesondere in Sachen Einsteiger- oder Überblicks-Kommunikation möglich ist. Kudos - und ein Tipp für alle, die skeptischen Kollegen den Sinn und Zweck eines Wiki-Projekts erklären müssen.
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12.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Die als Print- und PDF-Version verfügbare Broschüre “Computer, Internet und Co: Geld sparen und Klima schützen“ist eine sehr anschaulich und ansprechend aufbereitete Anleitung, um beim Umgang mit IT umweltgerechter zu handeln. Die Green-IT-Broschüre, im September 2009 anlässlich der IFA herausgegeben vom Umweltbundesamt (UBA), startet intelligenterweise bei der Schnittmenge von Ökonomie und Ökologie, also mit der Message: Gutes für die Umwelt zu tun, das spart richtig Geld - insbesondere vor dem Hintergrund, dass laut UBA 10% des deutschen Energieverbrauchs für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) draufgehen.
Die UBA-Broschüre “Computer, Internet und Co” bietet kompakte, handfeste Green-IT-Ratschläge in fröhlich-motivierender Form. Bild: UBA
Das Umweltbundesamt rät in der Publikation, bei der Anschaffung von IT darauf zu achten, dass die Geräte nicht überdimensioniert sind. Zudem gelte: “Sparsame Geräte müssen nicht teurer sein als ineffiziente eräte. Ein sehr effizienter PC spart gegenüber einem ineffizienten Gerät zwischen 50 und 70 Prozent Strom.” Die Spanne liege für Einsteiger-Notebooks bei 22-63 kWh pro Jahr, bei Gamer-PCs zwischen 234 und 767 kWh pro Jahr.
Die Broschüre gibt Anleitungen für die Produktauswahl und stellt Produkt-Labels vor, die eine Umweltfreundlichkeit anzeigen. Zudem gibt sie Energiespartipps für Windows Vista und XP sowie Hinweise für die Aufrüstung von Computern, den Download von Open-Source-Verwaltungssoftware, zum Thema Storage, zum “grüneren Surfen” und zum Recycling.
Die UBA-Broschüre packt die wichtigsten Daten und klare Handlungsanweisungen in ein kompaktes Format mit gelungener, freundlicher Aufbereitung. Kudos! Hoffentlich hilft’s.
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1.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Microsofts Versuche, die Anwenderschaft für Windows 7 zu begeistern, stießen bislang nicht immer auf ein positives Echo. So mokierte sich die stark von britischem Humor durchtränkte IT-Site The Register über Microsofts Idee, für den Launch von Windows 7 auf den Tupperware-2.0-Dienstleister houseparty.com zu setzen, wie hier nachzulesen ist. Die Urteile über das zugehörige Werbevideo waren oft noch drastischer, bis hin zur gelegentlich gestellten Frage, ob dieses Video nicht doch eher ein Spoof (eine Parodie) sein könnte.
Doch - und das sei hier nicht nur der Fairness halber erwähnt - Microsoft kann es auch besser. Ein gelungenes Beispiel für unterhaltsame Information über IT-Sachverhalte - kurz: für IT-Communitainment - ist Microsofts “YinYang” genanntes Projekt kurzer YouTube-Filme: In diesen Filmchen erklärt der Redmonder Konzern Grundlegendes zu Windows 7 wie auch zu Windows Server 2008 Release 2 (WS08R2). Der Einführung und Orientierung dient ein Clip, in dem ein Cartoon-Zeichner im Schnelldurchlauf dabei zu beobachten ist, wie er eine knuffige - und nützlicherweise dann sogar klickbare - Überblicksgrafik zu den beiden neuen Betriebssystem(version)en zeichnet.
Von dieser cartoonesk aufbereiteten Grobgliederung geht es per Klick weiter zu ebenfalls im Werden beobachtbare Cartoons, die dann wiederum als Inhaltsverzeichnisse für die Einzelinhalte zu Windows 7 und WS08R2 dienen. Schrittweise, aber dank Zeitraffer doch in angenehm flottem Tempo sieht man den Zeichner eine Skizze nach der anderen vollenden und wird dabei ganz nebenbei über die wichtigsten neuen Features informiert - sehr elegant!
Die einzelnen Cartoon-Bestandteile führen dann übrigens per Klick zu weiteren Trick- oder Realfilm-Sequenzen, in denen Microsoft dem Betrachter einzelne Features “am lebenden Objekt” demonstriert, so zum Beispiel die neuen Remote Desktop Services:
Dank an André Dannbacher für den Link!
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27.9.2009 von Wilhelm Greiner.
Pünktlich zum Klimagipfel der Vereinten Nationen von 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen (COP15) will Google seine beliebte Geografie-Software Google Earth um Features zur Visualisierung und Simulation des Klimawandels erweitern. Dies ist zumindest einem Video zur Ankündigung der neuen Funktionen zu entnehmen, für das Google den Ex-US-Vizepräsidenten und renommierten Umweltaktivisten Al Gore gewonnen hat. Das Promo-Video für die Klimawandel-Simulation gibt es hier in einer Zwei- und hier in einer Fünf-Minuten-Fassung.
“In Zusammenarbeit mit der dänischen Regierung und anderen launchen wir eine Reihe von Google-Earth-Layers und -Touren, die es Ihnen ermöglichen, die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten und die Lösungen für den Umgang damit zu erforschen”, heißt es in einem Eintrag auf Googles offiziellem Blog. Das Video “Confronting Climate Change” (Der Umgang mit dem Klimawandel) mit Al Gore sei nur das erste einer Reihe ähnlich gelagerter Filme, die in den nächsten Wochen vorgestellt werden sollen.
Außerdem starte Google zusammen mit der dänischen Regierung den „YouTube COP15 Channel“. Hier könnten Individuen im Rahmen der Initiative „Raise Your Voice“ (Erhebe deine Stimme) ihre Gedanken und Fragen zum Thema beisteuern. Die am besten bewerteten Beiträge sollen am 15. Dezember in einer CNN/YouTube-Debatte weltweit ausgestrahlt werden.
Öko-Agitation für das Web-2.0-Zeitalter - zeitgemäß konzipiert, intelligent und sehr Community-gerecht auf den Weg gebracht. Kudos! Wie man Google kennt (und aus dem Al-Gore-Video erschließen kann) wird die neue Funktionalität den Betrachtern die drohenden Auswirkungen des Klimawandels plastisch vor Augen führen und damit eindringlich auf die Risiken sowie auf die möglichen und tatsächlichen Gegenmaßnahmen aufmerksam machen.
Nicht umsonst rückt das Medium Video insbesondere in Form YouTube-tauglicher Clips auch bei Unternehmen immer stärker in den Vordergrund, und dies für die interne wie auch für die externe Kommunikation. Googles Projekt verbindet dabei die Eindringlichkeit visueller Eindrücke mit der von Google Earth bereits bekannten, spieltriebgerechten Interaktivität - Unternehmen sollten sich diesen Ansatz für die Projekte, deren Vermittlung ihnen wichtig ist, zum Vorbild nehmen.
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20.9.2009 von Wilhelm Greiner.
So, IBMs “Smart Work” Jam, eine Crowdsourcing-Veranstaltung zur Diskussion künftiger - und so die Hoffnung, “smarterer” - Zusammenarbeit über Länder-, Firmen-, Branchen- und Altersgrenzen hinweg, ist nun vorbei. Daran teilzunehmen war spannend - zahlreiche interessante Ideen und anregende Kommentare. Es gab über 5.000 Log-ins, die zu 2.262 Posts führten. Social-Media-Funktionen wie Reply-Buttons, Social-Network-Funktionen, Ratings, Follows und Polls erleichterten es, sich in die Diskussion einzuklinken - und dann auch den Überblick zu behalten.
Ein Highlight war für mich, im Jam auf eine ebenso amüsante wie nützliche PPT-Präsentation von Sacha Chua zu stoßen, die auf Slideshare zu sehen ist. Chua, “Enterprise 2.0 Evangelist” bei IBM und im Jam eine sehr eloquente Anwältin der Social Software, erläutert in diesem PPT die Vorzüge von Social Software und Social Networks für die Zusammenarbeit und die Durchsetzung neuer Ideen.
Dazu verwendet Chua einen nett anzusehenden und vor allem perfekt zum Thema passenden Low-Tech-Stil: handschriftliche Textgestaltung und Strichmännchen. Ein herrliches Beispiel für intelligentes Communitainment. Ansehen!
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8.9.2009 von Wilhelm Greiner.
Den bekannten Song “So soll es sein” von Ich+Ich hat Virtualisierunganbieter Citrix für einen audiovisuellen Seitenhieb auf den gefürchteten Konkurrenten VMware genutzt: Citrix-Mitarbeiter Fabian Kienle, im richtigen Leben für technische Fachvorträge zuständig (die in der Regel sehr unterhaltsam sind), gibt hier mit schwarzer Wuschelmop-Mähne den Pop-Sänger, der “auf der Suche nach hundert Prozent” anfangs recht missmutig vor einem VMware-Logo herumhängt. Aber zum Glück füllt sich der Hintergrund dann ja mit Slides über die Vorzüge von Citrix’ Lösungen für die Server-Virtualisierung. Ein sehr amüsantes Symptom für den sich verschärfenden Wettbewerb der beiden Virtualisierungs-Schwergewichte Citrix und VMware. Das Video findet man hier.
Eine zusätzliche, unfreiwillige Komik erlangte der Clip, als ich ihn mir ansah, durch die Unwägbarkeiten der Multimedia-Content-Distribution via Internet zur Betrachtungs-Stoßzeit: Das Streaming litt immer mal wieder unter Pausen, in denen der Cache wieder befüllt werden musste. So war Fabian Kienle für mich als Video-Betrachter “auf der Suche” … (Übertragen der Daten von xyzblahblah-Cache.youtube.com) … “nach hundert Prozent”. Beim zweiten Betrachten kam das Filmchen dann ruckel- und aussetzerfrei aus dem Browser-Cache, und spätestens dann muss man sagen: Kompliment, Citrix Deutschland traut sich was. Man darf gespannt sein auf VMwares Reaktion.
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