Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Präsentation.
29.12.2009 von Wilhelm Greiner.
Rob Cottingham hat einen sehr witzigen Slidecast zusammengestellt, der das Thema “2009 in Social Media” - und dabei vor allem die Rolle von Social Media im Jahr 2009 - in einer Reihe treffender Cartoons Revue passieren lässt.
Die Slideshow präsentiert allerlei Highlights von der Einführung des iPhone OS 3.0 (”jetzt mit Cut and Paste!”) über den Social-Media-PR-GAU von United Airlines und den Versuch von Facebook, den Anwendern neue Benutzungs-Bestimmungen (sprich: die Lizenz zur totalen Überwachung) unterzujubeln, bis hin zum ersten Schwappen der Google Wave.
Mein Lieblings-Cartoon aus der Serie betrifft das Thema Augmented Reality (also um aus dem Web bezogene Inhalte und Informationen angereicherte Realität) und stellt dazu fest: “Die ersten Augmented-Reality-Apps sind da. Sie haben sich weniger als ‘Minority Report’ denn vielmehr als ‘Home Shopping Network’ erwiesen.”
Tja, so isses, das augmentierte richtige Leben: wenig Thriller, viel Werbegesülze …
_
Geschrieben in Social Software, Social Networks, Präsentation, Kudos | Keine Kommentare »
1.11.2009 von Wilhelm Greiner.
Der Software-Entwickler Jeff Moser präsentiert auf seiner Site moserware.com einen netten Gimmick: Als (per Scrollen vertikal zu lesenden) Comic-Strip mit Strichmännchen bietet er hier einen “Stick Figure Guide to the Advanced Encryption Standard (AES)“. Dieser gibt einen ebenso liebevoll-amüsant wie anschaulich und informativ gestalteten Einstieg in den Verschlüsselungs-Standard - cooles Crypto-Communitainment, yay!
Da die Bilder alle das gleiche Rechteck-Format haben, bietet es sich natürlich auch an, das Ganze auf Slideshare zu posten. Den Stick Figure Guide to AES als Präsentation findet man hier.
Geschrieben in Präsentation, Security Awareness, Comics | Keine Kommentare »
18.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Der Unternehmensberater, Blogger und Web-2.0-Spezialist Matthias Schwenk hat auf Slideshare eine erstklassige Präsentation über das Collaboration-Medium Wiki zugänglich gemacht: “Wozu Wikis? Eine Anleitung für Büromenschen” zielt darauf ab, dem Heer der Web-2.0-Neulinge (oder gar -Verweigerer?) das synchrone Arbeiten an einer gemeinschaftlich genutzten Dokumentenstruktur schmackhaft zu machen.
View more documents from bwlzweinull.
Die intelligent und witzig gemachte Präsentation arbeitet das Wesen und die Vorteile des Prinzips Wiki anschaulich und prägnant heraus. Zugleich liefert Schwenk mit seiner durchdachten und amüsanten Erzählweise ein sehr gutes Beispiel dafür, was mit dem Medium Slideshare insbesondere in Sachen Einsteiger- oder Überblicks-Kommunikation möglich ist. Kudos - und ein Tipp für alle, die skeptischen Kollegen den Sinn und Zweck eines Wiki-Projekts erklären müssen.
Geschrieben in Social Software, Präsentation, Kudos | Keine Kommentare »
9.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Citrix bereitet derzeit eine Reihe “Geek Speak” genannter Live-Events vor, mit denen das Virtualisierungs-Schwergewicht seine Techie-Treffs ins Web-2.0-Zeitalter hieven will. Die Geek-Speak-Events - geplant sind zunächst drei Veranstaltungen in Heidelberg, Wien und Luzern - sollen dem Publikum als “Technik-Diskussion 2.0″ (O-Ton Citrix) möglichst viele Möglichkeiten geben, vorab und live mitzugestalten, mitzudiskutieren und sich einzumischen.
So will Citrix die Themen nur provisorisch festlegen und dann vor Ort sehen, wohin sich die Diskussion entwickelt. Um dann zu allen aufkommenden Themen möglichst einen kompetenten Ansprechpartner aufweisen zu können, lädt Citrix jeweils mehrere bekannte Namen aus dem eigenen Haus, dem Partner-Umfeld und aus der Community als Moderatoren ein: Mit an Bord sind zum Start unter anderem Christian Gehring von Citrix, Thorsten Göbel von Visionapp, der freie Consultant Thomas Kötzing, PubForum-Gründer Alex Jushchenko sowie Immidio-CTO Benny Tritsch und Jeroen van der Camp von Login Consultants - für geballtes Know-how ist also gesorgt.
Die Pointe der Event-Reihe: Die Geek Speaks verbinden das altmodische, aber bewährte Zusammentreffen bei Kaffee, Bierchen und Knabberzeug (Sponsoring-Partner ist Ültje!) mit den schicken neuen Kommunikations-Tools des Social-Media-Arsenals: In der Xing-Gruppe “Citrix Geek Speak” können Teilnehmer und Interessierte vor den Veranstaltungen geplante Themen diskutieren und über die Gestaltung der Events mitentscheiden, zudem soll hier während der Veranstaltung Neues und Interessantes gepostet werden. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit der Community-Plattform Circle of Expertise, die ähnlichen Zwecken dient.
Außerdem hat Citrix, wie sich das zumindest in dieser Saison für ein anständiges US-Unternehmen gehört, eine Facebook-Seite zu dem Projekt eingerichtet. Und natürlich gibt es auch einen Twitter-Feed dazu. Entsprechend fordert Citrix auf seiner Geek-Speak-Seite auch dazu auf, während der Events Handy, iPhone oder PDA nicht auszuschalten - Feedback, Kommentare und Interaktion sind ja gerade erwünscht, auch während der Veranstaltung. Nur Krawatten sind offenbar unerwünscht (was ich verstehen kann).
Man darf gespannt sein, wie sich das Konzept bewährt.
Geschrieben in Präsentation, Community-Management, Virtual Desktops | Keine Kommentare »
7.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace veröffentlicht im Vierteljahresrhythmus sehr detaillierte Reports über den Status des Umweltverhaltens führender IT-Firmen. Aufgrund seiner Zahlen-, Fakten- und Fachbegriffsfülle ist solch ein Bericht natürlich nicht wirklich gut zu lesen. Greenpeace hat das Problem einer eingängigen, leicht nachvollziehbaren Zusammenfassung elegant gelöst, indem man die Bewertungen der Firmen in eine intuitiv verständliche Grafik packt, die an ein Tachometer erinnert:
Die Anzeige der Aktivitäten ist schnell nachvollziehbar - jedem Betrachter, auch einem Nicht-Autofahrer, wäre selbst ohne die Angabe von “+” und “-” sofort klar: Pegel weiter rechts bedeutet “mehr”. Unterstützt wird diese Aussage durch die Farbgebung von der Warnfarbe rot bis zur hier schon doppeldeutig zu nennenden Farbe grün im rechten Bereich, gekoppelt mit der provokanten Frage, wer sich wohl als erster wirklich “grün” verhalten werde.
Die Greenpeace-Grafik ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ansprechend man komplexes Zahlen- und Faktenmaterial mit ein bisschen Mühe aufbereiten kann - und mehr Anschaulichkeit bedeutet hier: mehr Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen. Auf der Site wird diese Grafik übrigens per Animation erstellt, per Mausklick ist sie mit älteren Versionen vergleichbar.
Die obige Grafik stammt aus dem aktuellen Report vom September 2009. Dell, Lenovo und LGE wurden von Greenpeace, erkennbar durch die weißen Pfeile nach links, herabgestuft, da sie laut den Umweltschützern Terminzusagen über eine geringere Verwendung umweltschädlicher Substanzen (PVC, Brandschutzmittel) nicht eingehalten hatten.
Den vollständigen Report gibt es hier.
Geschrieben in Präsentation, Green IT | Keine Kommentare »
4.10.2009 von Wilhelm Greiner.
Die Site www.slideshare.net ist im Grunde ein höchst eigenartiges Tierchen: Sie bündelt viele schöne (und weniger schöne) PowerPoint-Präsentationen und hält sie als große virtuelle Lagerhalle zum jederzeitigen Abruf vor. Das Eigenartige, aber auch der Reiz dieses Prinzips: Der Betrachter erhält hier (außer bei so genannten Slidecasts und Videoslides) lediglich die Präsentationsfolien - der Vortrag läuft im Kopf des Betrachters ab. Slideshare liefert im Wesentlichen also Bilderbücher zum online Durchblättern - visuelles Communitainment für die Social-Media-Community.
Gestaltete man diese Slides streng nach den Vorgaben von Präsentations-Päpsten wie Garr Reynolds oder Seth Godin (”No more than six words on a slide. EVER.”), dann wären die geposteten Vorträge sicher nicht verständlich. Schließlich raten Seth Godin und Garr Reynolds, wie hier schon einmal aufgeführt, explizit dazu, die Vortragsbebilderung von der Dokumentation des Gesagten strikt zu trennen: Der Vortragende soll schließlich sein Publikum nicht dadurch langweilen, dass er die auf den Folien zu lesenden Sätze dröge herunterbetet (wie dies leider allzu oft der Fall ist).
Auf Slideshare entfällt dieses Risiko - anders übrigens als bei Pecha-Kucha-Events, die ebenfalls sozusagen eine Zweckentfremdung des Prinzips PowerPoint-Präsentation darstellen, indem sie es zu klar strukturierten Wettbewerben umfunktionieren. Für Slideshare gelten eher die Regeln des Bilderbuchs oder des Comics: klare Aussage, klare Linie, stringenter Spannungsbogen, überraschende Wendungen, Emotion und idealerweise auch Witz in der Bildgestaltung - und vor allem: Niemals langweilen!
Präsentationen werden aus unterschiedlichsten Motiven auf Slideshare eingestellt: zur Promotion eines bestimmten Projekts oder Produkts, zur Information, zur Selbstdarstellung, für Werbung, aus Jux und Dollerei etc. pp. Das gestalterische Niveau variiert dementsprechend stark - es finden sich aber auch zahlreiche Perlen gepflegter PowerPoint-Kultur, wie die geniale Aneinanderreihung überraschender Zahlen zu unserem Planeten in Shift Happens oder auch der hier schon einmal vorgestellte Vortrag der IBM-Mitarbeiterin Sacha Chua zur Bedeutung von Social Networks. Gelungene Beispiele, was auf Slideshare möglich ist, bietet auch der Überblick über die Gewinner des “World’s Best Presentation Contest 2009“, den Slideshare von August bis September dieses Jahres ausgerichtet hat.
Inzwischen nutzen auch immer mehr Unternehmen Slideshare als Plattform für ihre Firmen-, Produkt- und Schulungspräsentationen. Warum schließlich sollte man all die für die Öffentlichkeit bestimmten PPTs selbst hosten, wenn Slideshare das für einen übernimmt?
Unternehmen können sich somit bei Slideshare nicht nur viele nützliche Anregungen holen, wie ansprechend eine PowerPoint-Präsentation aussehen könnte, wenn man sich über die Bullet Points der Microsoft-Templates hinauswagt; auch als Output-Kanal ist die PPT-Sharing-Site sehr nützlich - vor allem weil ein Posting auf Slideshare die Messlatte für ein PPT höher legt: Die Präsentation ist dann schließlich nicht nur für einen kleinen Kreis bestimmt, sondern für das große weltweite Web-Publikum, und man befindet sich in Konkurrenz zu Präsenationen, bei denen viel Arbeit in Konzept und Design geflossen ist. Wenn das mal nicht motiviert, die eigenen Präsentationen Community-gerechter aufzubereiten…
Geschrieben in Präsentation, Website | 1 Kommentar »
20.9.2009 von Wilhelm Greiner.
So, IBMs “Smart Work” Jam, eine Crowdsourcing-Veranstaltung zur Diskussion künftiger - und so die Hoffnung, “smarterer” - Zusammenarbeit über Länder-, Firmen-, Branchen- und Altersgrenzen hinweg, ist nun vorbei. Daran teilzunehmen war spannend - zahlreiche interessante Ideen und anregende Kommentare. Es gab über 5.000 Log-ins, die zu 2.262 Posts führten. Social-Media-Funktionen wie Reply-Buttons, Social-Network-Funktionen, Ratings, Follows und Polls erleichterten es, sich in die Diskussion einzuklinken - und dann auch den Überblick zu behalten.
Ein Highlight war für mich, im Jam auf eine ebenso amüsante wie nützliche PPT-Präsentation von Sacha Chua zu stoßen, die auf Slideshare zu sehen ist. Chua, “Enterprise 2.0 Evangelist” bei IBM und im Jam eine sehr eloquente Anwältin der Social Software, erläutert in diesem PPT die Vorzüge von Social Software und Social Networks für die Zusammenarbeit und die Durchsetzung neuer Ideen.
Dazu verwendet Chua einen nett anzusehenden und vor allem perfekt zum Thema passenden Low-Tech-Stil: handschriftliche Textgestaltung und Strichmännchen. Ein herrliches Beispiel für intelligentes Communitainment. Ansehen!
Geschrieben in Präsentation, Kudos | 1 Kommentar »
24.8.2009 von Wilhelm Greiner.
Das hervorragende Buch “Presentation Zen” des Vortrags-Gurus Garr Reynolds wurde hier schon empfohlen. Eine kleine, aber sehr nützliche Ergänzung dazu: In “Presentation Zen” übergibt Reynolds dem Chef-Blogger und Marketing-Mufti Seth Godin für zwei Seiten (S. 20/21) das Wort, um einige grundlegende Tipps zur umgehenden Verbesserung von Präsentationen zu liefern.
Godin legt den PowerPoint- oder Keynote-Anwendern dieser Welt folgende vier Empfehlungen ans Herz:
1. Slides sollten den Vortrag des Präsentators verstärken, nicht dessen Worte wiederholen. (Rund 90% aller Slide-Jongleure sollten sich hier bereits ertappt fühlen.) Godin fordert sogar: Niemals mehr als sechs Worte auf einer Vortragsfolie.
2. Verzicht auf alberne Clip-Art-Grafiken, um stattdessen - wie auch Reynolds ständig predigt - professionelles, hochwertiges Bildmaterial zu verwenden.
3. Keinerlei Spielereien beim Übergang von Slide zu Slide: “Keep it simple.” (Wäre das schön - seufz!)
4. Eine klare Trennung zwischen Präsentation und ausgeteilten Unterlagen, statt die Präsentation auszudrucken und damit neugieriges (oder gelangweiltes) Hin- und Herblättern in den Ausdrucken zu provozieren - oder gar Zuschauer aus dem Auditorium zu vertreiben: Warum Zeit mit Zuhören verschwenden, wenn man das Gesagte jederzeit in Ruhe nachlesen kann?
Reynolds wie auch Godin plädieren überzeugend dafür, beim Präsentieren emotionale Schwungkraft zugunsten des gesprochenen Vortrags zu erzeugen und das zeitraubende Nachlesen von Details, Hintergründen und Quellenangaben durch Verweis auf ein später auszuteilendes Handout auf die Zeit nach dem Vortrag zu verbannen. Dies ist wohl der am sträflichsten vernachlässigte Hinweis von allen - immer wieder trifft man auf derartige Selbstüberlistung seitens der Präsentatoren, leider gefördert von Veranstaltern, die in ihren Vortragsrichtlinien genau diese unsinnige Dopplung fordern.
Diese vier Tipps dürften in jeglichem Kontext sehr hilfreich sein bei dem Unterfangen, die Aufmerksamkeit und das Interesse der zuhörenden Community zu wecken. Ist dann das verwendete Bildmaterial - und möglichst auch der Vortragsstil des Präsentators - unterhaltsam, so kann man damit durchaus eine dröge PowerPoint-Präsentation in eine Communitainment-Veranstaltung ummünzen.
Geschrieben in Präsentation, Buch | 1 Kommentar »
18.8.2009 von Wilhelm Greiner.
Zur Community-gerechten Kommunikation gehört es im Business-Umfeld an vielerlei Stelle, ein Publikum im Rahmen einer PowerPoint- oder Keynote-Präsentation zu erreichen. Zu den bekanntesten Verfechtern einer Präsentationskultur, die auf präziser Konzeption, klarer Information und ansprechender Aufbereitung basiert, statt die ewig gleichen Bullet-Point-Orgien abzufeiern, gehört Garr Reynolds. Er hat seine Gedanken zum Präsentieren in seinem Buch “Presentation Zen” kompetent und - wie zu erwarten war - anschaulich aufbereitet zusammengefasst. Auf Deutsch heißt das Werk “Zen oder die Kunst der Präsentation“.
Reynolds steht für eine Präsentationsweise, die mit Worten sehr sparsam umgeht und statt dessen auf die Wirkung treffender, emotionsgeladener Bilder setzt (als deren Quelle er wiederholt das Portal für Bildvermarktung www.istockphoto.com empfiehlt). “Presentation Zen” verdeutlicht sehr gut, welche Eleganz das gekonnt inszenierte Zusammenspiel von Text und Bild zu bewirken vermag.
Reynolds demonstriert: “PowerPoint macht blöd” stimmt nicht - vielmehr setzen viele Präsentatoren ein an sich nützliches Werkzeug falsch ein. Das schon oft in höchsten Tönen gelobte Buch ist eine nützliches Hilfsmittel für alle, die “Death by PowerPoint” unter ihren Zuschauern vermeiden wollen. Angesichts der - vorsichtig formuliert - lieblosen Gestaltung zahlloser Präsentationen kann allein schon eine klare Strukturierung und sinn- oder gar geschmackvolle Aufbereitung eines Vortrags dessen Unterhaltungswert deutlich über den Durchschnitt heben.
Geschrieben in Präsentation, Buch | 1 Kommentar »
3.8.2009 von Wilhelm Greiner.
In den USA findet Storytelling - also das gute alte Geschichtenerzählen - immer öfter Eingang in Präsentationen, die man bislang eher als Powerpoint-Schlachten und Bullet-Point-Sammlungen kannte. Über diesen Management-Trend berichtete zumindest kürzlich die Wirtschaftswoche unter der Überschrift “Wie man eine Präsentation aufpeppt“.
“Ob Anekdoten, Allegorien, Gute-Nacht-Geschichten, Lagerfeuerromantik, Seemannsgarn oder Bibel-Gleichnisse – wir alle dürsten nach bunten Lach- und Sach-Geschichten”, so Autor Stefan Brunner. Spannungsvoll aufgebaute und gut erzählte Geschichten sind nicht nur besser zu merken, sondern die Zuhörer sind dann eher geneigt, sie selbst wiederum weiter zu verbreiten. Dies helfe den Erzählern, “dass sich ihre Botschaften wie ein Lauffeuer verbreiten”, so die WiWo.
Das altbekannte Erzählen spannender und/oder unterhaltsamer Geschichten kommt damit in Management-Kreisen offenbar zu neuen Ehren: “‘Storytelling’ gilt als das ultimative Führungswerkzeug für bessere Kommunikation, verständlichere Botschaften, begeisterte Mitarbeiter – und überhaupt: für mehr Unterhaltung bei der Präsentation von drögen Bilanzzahlen, kryptischen Change-Management-Strategien oder komplexen Problemen”, urteilt die WiWo.
Als Paradebeispiele für begnadete Storytellers nennt der Artikel Apple-Chef Steve Jobs und Barack Obama. Doch schon die Geschichtenerzähler unserer Vorfahren wussten: Eine Message muss ansprechend verpackt sein, damit sie die Zuhörer packen kann.
Geschrieben in Präsentation | Keine Kommentare »