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Archiv der Kategorie Virtual Desktops

Wolkiger Arbeitsplatz: Desktop as a Service

Wieso muss man eigentlich als stolzer Besitzer eines PCs, Macs, Notebooks oder Macbooks dauernd irgendetwas installieren, updaten, patchen oder sichern? Liebe Herren Gates, Ballmer, Jobs und Konsorten: Allmählich nervt das!

Ich fürchte, in naher Zukunft updaten und patchen wir nur noch. Arbeit und Hobby können ja dann warten. Das muss doch einfacher gehen, oder?

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Zugegeben: Die Anbieter aus den Dunstkreisen von Microsoft und Apple bemühen sich redlich, dem Anwender hier Arbeit abzunehmen: Da gibt es Update-Services, automatische Patch-Suche, im Hintergrund geladene Anti-Virus-Patterns, Software für kontinuierliche Backups etc. pp.

Und dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - hat man oft den Eindruck: Man kann bald einen Rechner nicht mehr starten, ohne erst mal auf einen Installations-Laufbalken mit dem Elan einer komatösen Schnecke zu blicken. Und man kann einen PC kaum mehr herunterfahren, ohne dass es heißt: “Bitte nicht ausschalten. Installiert Update 1 von 10″ (oder so ähnlich - ich schau schon gar nicht mehr hin).

Ansätze, die Desktop- (oder natürlich auch die Laptop-) Nutzung zu vereinfachen, waren ein wichtiges Thema auf dem LANline-Event zur Desktop-Virtualisierung, das ich am 28. April in Düsseldorf moderiert habe. Besonders interessant war dabei die Gegenüberstellung der verschiedenen Ansätze, das Prinzip Client-Rechner zu verschlanken.

Da ist einerseits das zentralisierte Client-Computing, das unter dem Namen Desktop-Virtualisierung oder VDI (Virtual Desktop Infrastructure) in Unternehmen die Verwaltung der Client-Betriebssysteme, Applikationen, Settings und Daten ins Rechenzentrum packen soll. Die Anwender greifen dann übers LAN (die ganz Harten auch übers WAN) auf ihre Desktops zu. Installation, Update, Patching, Backup - das alles findet dann im RZ statt, wo es schließlich auch hingehört.

Andererseits ist da die Idee, den Desktop gleich ganz auszulagern und - Stichwort Cloud Computing - “in die Wolke” zu kippen. Der Desktop ist dann nur noch ein Dienst, den ein Cloud-Provider bereitstellt, weshalb das Konzept auch “Desktop as a Service” oder kurz DaaS heißt. Dieser Ansatz ist natürlich derzeit noch mit einem ganzen Rudel von Problemen behaftet: die Zuverlässigkeit der Anbindung, Latenz beim Fernzugriff, Datensicherheit und Hochverfügbarkeit fallen einem spontan ein. Und was ist, wenn der Cloud-Provider pleite geht? Das kann dann böse ins umwölkte Auge gehen.

Aber schön wär’s schon. Bei den Mobiltelefonen geht’s ja schließlich auch. Und zwar genau so, wie hier für DaaS beschrieben - oder wissen Sie, wo die Anrufdaten Ihres Handy-Anrufbeantworter liegen? Irgendwo in einer Wolke, oder?

Je stärker sich mobiles Computing verbreitet und damit Desktop und Mobiltelefon zusammenwachsen, desto mehr dürfte sich auch die Desktop-Nutzung in die Cloud verschieben. Das wird einige Probleme lösen, und es wird neue Probleme schaffen. Aber es sehr spannend sein, diese Entwicklung zu beobachten. Zumindest spannender, als einem Laufbalken mit der Dynamik einer Kontinentalverschiebung bei der Pilgerreise ans rechte Ende seines Laufbalkenlebens zuzuschauen.


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Citrix-CTO Crosby: Innovationssturm steht bevor

Bei seiner Präsentation auf Citrix‘ internationaler Pressekonferenz in Budapest genstern startete Simon Crosby, CTO der Virtualization and Managemend Division bei Citrix, mit Industrieschelte: Heutige IT-Umgebungen seien wie überladene Kleinlaster: unflexibel, kompliziert und kurz vor dem Zusammenbruch - und die IT-Anbieterschaft ist selbst daran schuld, wie Crosby gerne eingestand.

Er verglich das Arbeiten mit dieser Ansammlung von Altapplikationen mit der Umgebung, die heutige Privatanwender bei sich zu Hause vorfinden: “Die Menschen stellen fest, dass sie zu Hause produktiver sind”, so Crosby. Denn privat genutzte Anwendungen sind flexibler und vor allem wesentlich intuitiver zu bedienen - ein Hauptgrund für die auch von Citrix gerne beschworenen Consumerization (Verschmelzung privater und beruflicher IT-Nutzung - siehe auch hier).

Für Enterprise-Anwendungen gilt es also heute, mit diesen Vorgaben aus dem Privatumfeld mitzuhalten. Laut Crosby sollen Virtualisierung und Cloud-Computing dieses Dilemma aus der Welt schaffen, indem der Business-Anwender künftig seine IT-Ressourcen einfach “aus der Wolke” bezieht, wie Privatanwender dies mit gehosteter E-Mail, Suche (Google), Verkauf (ebay) oder auch Kontaktpflege (Xing, LinkedIn, Facebook) schon längst handhaben - nur eben gemäß den Sicherheits- und Compliance-Anforderungen der Unternehmen.

Cloud Computing werde damit einen “Innovationssturm” auslösen, verkündete der Citrix-Vordenker. “Bei der Virtualisierung geht es um Separation”, so Crosby - nämlich die Trennung der beteiligten technischen Schichten, um die IT-Bausteine dynamisch zu Cloud-basierten Services zu kombinieren.

Der Consumerization will Citrix durch die Lösung XenClient den Weg ebnen: XenClient ist ein Bare-Metal-Hypervisor, also eine Virtualisierungsschicht, die direkt auf der PC-Hardware aufsetzt und diesen in Virtual Machines unterteilt. Dank ihr kann der Anwender auf Knopfdruck zwischen seiner privaten und seiner beruflichen Arbeitsumgebung (sowie bei Bedarf weiteren) wechseln. XenClient soll nächstes Jahr auf den Markt kommen.

So nützlich und schick XenClient ist: Letztlich ist auch ein solcher Hypervisor aus Sicht eines heutigen Informationsarbeiters lediglich ein Werkzeug, um zwischen zwei Welten hin- und herzuschalten, die - denkt man das Konzept Consumerization zu Ende - immer mehr verschmelzen (und eben nicht einfach parallel existieren): Was ist, wenn ich LinkedIn privat und beruflich nutze? Lässt sich das überhaupt trennen? Brauche ich beim Twittern zwei Accounts, jeden auf einer separaten Virtual Machine? Soll ich nun zwei separate Kalender führen?

Mittelfristig wird es für Knowledge-Workers nicht praktikabel sein, ständig zwischen privater und beruflicher Welt wechseln zu müssen. Die Herausforderung für Unternehmen liegt vielmehr in der möglichst effektiven Verzahnung der aus öffentlichen Clouds bezogenen (auch der privat genutzten!) Anwendungen mit den hauseigenen Enterprise-Clouds (verwirrenderweise “Private Clouds” genannt, als Gegensatz zu den Public Clouds von Amazon, Google und Co.).

Wie produktiv die Knowledge-Workers von morgen arbeiten können, wird in hohem Maße davon abhängen, die elegant einem Unternehmen (bzw. dessen Cloud-Service-Provider) dieser Nexus gelingt - wohlgemerkt unter Beachtung all der schönen und sich stetig vermehrenden Sicherheits- und Compliance-Anforderungen, die ein Unternehmen zu beachten hat.

In Citrix’ Bring-your-own-PC-Programm nutzen die Anwender private Endgeräte und greifen dann über den Citrix-Client via VPN auf ihre Business-Anwendungen zu - im Prinzip also wie zu guten alten Terminal-Server-Zeiten, nur eben von ihrer eigenen Umgebung aus. Office-Arbeit und Zusammenarbeit im Team könnte künftig aber wohl noch ein Stückchen eleganter vonstatten gehen.

Laut Crosby hat Citrix dazu auch schon Software in seinem Labor in Vorbereitung. Man darf also gespannt sein…


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Desktop als On-Demand-Service muss einfach sein

Bei einer weltweiten Citrix-Pressekonferenz in Budapest hat heute Raj Dhingra, Vice President von Citrix’ Desktop Delivery Group, den Weg hin zur Bereitstellung von Desktops als On-Demand-Service - also nach Bedarf und aus der Internet-Wolke heraus - skizziert.

Ein wichtiger Aspekt in dieser Entwicklung ist laut Dhingra die “Consumerization” der IT: Mitarbeiter, die ihre private Hardware und Software auch im Unternehmen nutzen - bis hin zur auch bei Citrix selbst inzwischen eingeführten Vorgehensweise “Bring your own Computer” (BYOC).

Noch nützlicher wird BYOC laut Dhingra durch Virtualisierung: Anwender können damit auf einem Gerät ihre privaten und ihre beruflichen (und potenziell weitere) Umgebungen betreiben und “auf Knopfdruck” wechseln. Der Bezug von Applikationen erfolgt dabei in Citrix’ Konzept über ein Portal wie das hauseigene Dazzle (oder Apples iPhone-AppStore, der heute vielen Delivery-Konzepten als Vorbild dient).

Dies ist alles durchaus sehr anwenderfreundlich - sofern  das Unternehmen zumindest den grundlegenden Support im Problemfall übernimmt, statt den Anwender damit ganz allein zu lassen. Denn Desktop as a Service (DaaS) heißt auch: als Self-Service - der Anwender muss sich selbst darum kümmern. Je besser automatisiert und je einfacher, desto nützlicher ist das Konzept für den Benutzer. Im Ernstfall wird er aber weiterhin den Service-Desk als Ansprechpartner haben wollen - und brauchen.

Auch die Einführung von DaaS und BYOC muss den Mitarbeitern eines Unternehmens deshalb erst vermittelt werden: Es ist für viele ein ganz neues Konzept und wird für Verunsicherung sorgen: Was darf ich in welcher Situation tun, was muss ich bleiben lassen, wie muss ich mich verhalten? Unternehmen sollten sich deshalb nicht darauf verlassen, dass neue nützliche Technik sich “von selbst” verbreiten wird - das ist eine typische Techie-Perspektive, die zu kurz greift.

Eine sinnvolle Vorgehensweise könnte es sein, den Wandel hin zu DaaS und BYOC im Unternehmen zu diskutieren - mittels Social Software oder auf die gute alte Offline-Weise in Meetings und Versammlungen. Best Practice ist es in diesem Umfeld, die Policy für den Gebrauch privater Hardware im Unternehmen gemeinschaftlich zu erarbeiten.

Schließlich sollen die Mitarbeiter ja ihre eigene Hardware einbringen. Im Rahmen von Citrix’ BYOC-Programm bekommen sie dafür eine finanzielle Kompensation. Es geht hier aber um einen Wandel der Arbeitskultur und nicht nur um eine Änderung des Beschaffungswegs.


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Geek Speak: Citrix nimmt Anlauf auf Live-Events 2.0

Citrix bereitet derzeit eine Reihe “Geek Speak” genannter Live-Events vor, mit denen das Virtualisierungs-Schwergewicht seine Techie-Treffs ins Web-2.0-Zeitalter hieven will. Die Geek-Speak-Events - geplant sind zunächst drei Veranstaltungen in Heidelberg, Wien und Luzern - sollen dem Publikum als “Technik-Diskussion 2.0″ (O-Ton Citrix) möglichst viele Möglichkeiten geben, vorab und live mitzugestalten, mitzudiskutieren und sich einzumischen.

So will Citrix die Themen nur provisorisch festlegen und dann vor Ort sehen, wohin sich die Diskussion entwickelt. Um dann zu allen aufkommenden Themen möglichst einen kompetenten Ansprechpartner aufweisen zu können, lädt Citrix jeweils mehrere bekannte Namen aus dem eigenen Haus, dem Partner-Umfeld und aus der Community als Moderatoren ein: Mit an Bord sind zum Start unter anderem Christian Gehring von Citrix, Thorsten Göbel von Visionapp, der freie Consultant Thomas Kötzing, PubForum-Gründer Alex Jushchenko sowie Immidio-CTO Benny Tritsch und Jeroen van der Camp von Login Consultants - für geballtes Know-how ist also gesorgt.

Die Pointe der Event-Reihe: Die Geek Speaks verbinden das altmodische, aber bewährte Zusammentreffen bei Kaffee, Bierchen und Knabberzeug (Sponsoring-Partner ist Ültje!) mit den schicken neuen Kommunikations-Tools des Social-Media-Arsenals: In der Xing-Gruppe “Citrix Geek Speak” können Teilnehmer und Interessierte vor den Veranstaltungen geplante Themen diskutieren und über die Gestaltung der Events mitentscheiden, zudem soll hier während der Veranstaltung Neues und Interessantes gepostet werden. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit der Community-Plattform Circle of Expertise, die ähnlichen Zwecken dient.

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Außerdem hat Citrix, wie sich das zumindest in dieser Saison für ein anständiges US-Unternehmen gehört, eine Facebook-Seite zu dem Projekt eingerichtet. Und natürlich gibt es auch einen Twitter-Feed dazu. Entsprechend fordert Citrix auf seiner Geek-Speak-Seite auch dazu auf, während der Events Handy, iPhone oder PDA nicht auszuschalten - Feedback, Kommentare und Interaktion sind ja gerade erwünscht, auch während der Veranstaltung. Nur Krawatten sind offenbar unerwünscht (was ich verstehen kann).

Man darf gespannt sein, wie sich das Konzept bewährt.


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Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner wird für LANline tätig

Die Mitteilerei kann den Gewinn eines neuen und doch vertrauten Kunden melden: Ab sofort arbeite ich wieder (bzw. weiter) als stellvertretender Chefredakteur für die Netzwerk-Fachzeitschrift LANline, die kürzlich vom ITP Verlag in Kaufering übernommen wurde.

 

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Nach acht Jahren Tätigkeit für die LANline, zuletzt in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs, habe ich Anfang September 2009 auf die Schließung des damaligen LANline-Inhabers Konradin-IT Verlag GmbH hin die “Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner” gegründet. Die Mitteilerei ist ein Redaktionsbüro für IT-Fachjournalismus, PR und Communitainment im Business-Umfeld.

Das Anreichern seriöser IT-Fachinformation mit Entertainment-Elementen stellt damit neben den Aufgaben für die LANline-Redaktion weiterhin einen inhaltlichen Schwerpunkt der Mitteilerei dar. Ziel von Communitainment ist es, mit der Community, für welche die jeweiligen Informationen gedacht sind, besser in einen produktiven Dialog treten zu können, indem man die Informationen Community-gerechter und unterhaltsamer aufbereitet.

Die Mitteilerei unterstützt Unternehmen bei der Ausarbeitung einer Communitainment-Strategie. Im Dialog mit Unternehmen sowie ihren PR- und Marketing-Agenturen entwickeln wir Gesprächsangebote an Communities - für Online- wie auch für Offline-Kontexte.

In Zusammenarbeit mit dem Atelier Wolfgang Traub in Staufen, LANline-Lesern bekannt als die Quelle der Titel- und Themen-Cartoons, konzipiert und erarbeitet die Mitteilerei Communitainment-Maßnahmen und dazu passende Materialien für das IT-Umfeld. Vorgehen und Inhalte sind dabei stets individuell auf das jeweilige Unternehmen, seine Ziele und seine Community oder Communities abgestimmt.

Zu meinen journalistischen Schwerpunkten zählen neben den LANline-typischen Themen aus dem Umfeld der Unternehmens- und Carrier-Netze auch mehrere Bereiche, die die Unternehmenskultur berühren und deshalb von Communitainment-Maßnahmen besonders profitieren können: Server-Based Computing und Desktop-Virtualisierung, IT-Service-Management und ITIL (IT Infrastructure Library), Green IT, Security Awareness sowie Social Media und Social Networking.


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VXL und Ericom versprechen RDP-Beschleunigung um Faktor 25

Aus unserer beliebten Sendereihe “Performance ist der erste Schritt zum zufriedenen Remote-Desktop-Benutzer” sehen Sie diesmal Folge 7: “VXL Meets the Blaze-Man”. Ericoms neue Software Blaze soll demnächst auf Thin Clients (TCs) des indischen Herstellers VXL verfügbar werden. Die Software für Kompression und Beschleunigung von RDP (Remote Desktop Protocol) sorgt laut Hersteller für eine zehn- bis 25-Mal schnellere Übertragung insbesondere bei grafikintensiven Zugriffen über das LAN oder WAN.

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Von der Beschleunigung profitieren sollen also zum Beispiel Browser, Flash, PowerPoint und andere grafiklastige Software, deren Einsatz das Leben fernzugreifender Anwender mitunter ein wenig zähflüssig gestaltet. VXL will Blaze ab Anfang Oktober vorinstalliert mit der Firmware aller Windows-XPe- und Linux-TCs liefern.

Die Inder folgen damit dem Beispiel des Konkurrenten Wyse, dessen Software TCX unter anderem ebenfalls auf zügigere Fernzugriffe abzielt. Komponenten von TCX sind gemäß einer Abmachung zwischen Wyse und VMware Bestandteil der Virtual-Desktop-Lösung VMware View und somit bei der Nutzung dieser Architektur bereits inbegriffen.

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Packetshaper erleichtert VDI-Nutzung

Manch ein Anwender im Unternehmen würde sich über Blue Coats Packetshaper ärgern, wüsste er, dass dieses Gerät dafür verantwortlich zeichnet, dass die YouTube-Downloads immer so zähflüssig geladen werden. Denn viele Unternehmen nutzen diese Applikations- und QoS-Management-Appliances, um die Qualität des Fernzugriffs auf Business-Applikationen zu optimieren - und das heißt vor allem, Prio-2-Anwendungen und insbesondere privat genutzte Software zu drosseln (oder gar vollständig abzuwürgen).

Für die Zufriedenheit der Nutzer von Unternehmensapplikationen ist dies natürlich sehr förderlich. Schließlich greifen Youtube- oder auch Internet-Radio-Downloads Bandbreite ab, die ohne QoS-Monitoring den wichtigen Applikationen fehlen würde.

Das neue, grundlegend überarbeitete Admin-Interface des Packetshapers zeigt sich nun im zeitgemäßen Look and Feel: Ein übersichtliches Dashboard erlaubt nun die individuelle Gruppierung zu monitorender Applikationen, das Zoomen in Details einer Grafik sowie das Ändern von Policies mit unmittelbar anschließender visueller Kontrolle des Ergebnisses. So lassen sich Performance-Probleme bei der Anwendungsnutzung via WAN schneller identifizieren und beheben.

Wichtig für das Virtual-Desktop-Umfeld: Packetshaper kann nun bei der Virtual-Desktop-Nutzung mit VMware View 3 zwischen dem Fernzugriff auf gehostete Desktops und dem Download eines Desktop-Images (für initiale VDI-Setups oder Offline-VDI) unterscheiden. So stören Image-Downloads nicht mehr die Zugriffe auf gehostete Desktops - ein wichtiger Fortschritt, ist doch ein Image-Download für die fernzugreifenden Kollegen auch nicht angenehmer als ein YouTube-Stream. Das neue Feature erspart damit manchem VDI-Anwender gelangweiltes Rühren in der Kaffeetasse oder genervtes Trommeln mit den Fingern auf dem Schreibtisch. Ein großer Schritt nach vorn für Virtual Desktops, fängt doch die Motivation von Mitarbeitern zur Nutzung zentral gehosteter Desktops bei der Performance an.

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Fabian Kienle von Citrix ist auf der Suche nach hundert Prozent

Den bekannten Song “So soll es sein” von Ich+Ich hat Virtualisierunganbieter Citrix für einen audiovisuellen Seitenhieb auf den gefürchteten Konkurrenten VMware genutzt: Citrix-Mitarbeiter Fabian Kienle, im richtigen Leben für technische Fachvorträge zuständig (die in der Regel sehr unterhaltsam sind), gibt hier mit schwarzer Wuschelmop-Mähne den Pop-Sänger, der “auf der Suche nach hundert Prozent” anfangs recht missmutig vor einem VMware-Logo herumhängt. Aber zum Glück füllt sich der Hintergrund dann ja mit Slides über die Vorzüge von Citrix’ Lösungen für die Server-Virtualisierung. Ein sehr amüsantes Symptom für den sich verschärfenden Wettbewerb der beiden Virtualisierungs-Schwergewichte Citrix und VMware. Das Video findet man hier.

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Eine zusätzliche, unfreiwillige Komik erlangte der Clip, als ich ihn mir ansah, durch die Unwägbarkeiten der Multimedia-Content-Distribution via Internet zur Betrachtungs-Stoßzeit:  Das Streaming litt immer mal wieder unter Pausen, in denen der Cache wieder befüllt werden musste. So war Fabian Kienle für mich als Video-Betrachter “auf der Suche” … (Übertragen der Daten von xyzblahblah-Cache.youtube.com) … “nach hundert Prozent”. Beim zweiten Betrachten kam das Filmchen dann ruckel- und aussetzerfrei aus dem Browser-Cache, und spätestens dann muss man sagen: Kompliment, Citrix Deutschland traut sich was. Man darf gespannt sein auf VMwares Reaktion.

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Leichtere Migration zu Virtual Desktops

Um den Unternehmen im Rahmen von SBC- und Virtual-Desktop-Projekten den Umstieg von Fat Clients (PCs) auf Thin Clients (TCs) möglichstzu erleichtern, halten TC-Hersteller schon seit geraumer Zeit Hilfsmittel parat. So kann man zum Beispiel PCs schon längst mittels spezieller TC-Karten zu schlanken Endgeräten “degardieren” - allerdings verbunden mit manuellem Basteln und Schrauben an jedem einzelnen Bestands-PC.

Der renommierte deutsche TC-Hersteller Igel hat nun den “Universal Desktop Converter” (UDC) vorgestellt: Der UDC bietet ein TC-Image auf einem USB-Stick, sodass sich ein Fat Client per USB-Speichermedium zum TC umfunktionieren lässt. Der Administrator muss dabei bislang immer noch alle fetten Clients einzeln abklappern - eine zentrale Steuerung per Netzwerk wird laut Igel in Kürze folgen. Die Lizenzierung ist dabei auf einer SIM-Karte im Stick (im Bild unter der Klappe) hinterlegt.

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Der kleine TC-Anbieter Liscon aus dem österreichischen Klagenfurt hat übrigens unter dem Namen “Liscon Managed Desktop” fast zeitgleich ebenfalls einen Software-Client herausgebracht, der sich per USB-Stick verteilen lässt.

Zusatz-Software wie der Virtual Desktop Accelerator und die TCX-Suite des TC-Spezialisten Wyse Technology wiederum sorgt für einen optimierten Zugriff auf die zentral gehosteten (virtualisierten) Desktops im Rechenzentrum. Wyse-Software steckt auch hinter den Beschleunigungsfunktionen für VMwares Virtual-Desktop-Lösung View 3.

Auf die Frage, wie ein Unternehmen betroffenen Mitarbeitern den Umstieg von fetten lokalen Rechnern auf kleine TCs und gehostete Desktops am besten vermitteln sollte, erklärte Dr. Frank Lampe, Marketing-Leiter bei Igel: “Der beste Weg ist es immer, mit Performance zu überzeugen.” Er warnt deshalb davor, bei Virtual-Desktop-Projekten auf der Server-Seite mit Leistung zu knausern. Wenn Server-Performance und Zugriffsgeschwindigkeit eine Verbesserung darstellen, so Lampe, dann würden die Mitarbeiter bei der Umstellung auf virtualisierte Desktops “auch mal Kleinigkeiten in Kauf nehmen”.

Igels Marketier geht zudem davon aus, dass sich mit dem aktuellen Linux-Kernel 2.6 zirka 90 bis 98 Prozent der lokal installierten Peripherie automatisch erkennen lässt, sodass Probleme durch lückenhafte Unterstützung lokaler Zusatzgeräte kaum mehr eine Rolle spielen sollen.

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Redaktionsbüro “Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner” gegründet

Nach acht Jahren als Redakteur der Netzwerk-Fachzeitschrift LANline, zuletzt in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs, habe ich heute die “Mitteilerei Dr. Wilhelm Greiner” als Redaktionsbüro für IT-Fachjournalismus, PR und insbesondere für Communitainment im Business-Umfeld eröffnet. Das Anreichern seriöser IT-Fachinformation mit Entertainment-Elementen wird damit einen inhaltlichen Schwerpunkt der Mitteilerei darstellen. Ziel ist es, mit der Community, für die diese Informationen gedacht sind, besser in einen produktiven Dialog treten zu können.

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Die Mitteilerei unterstützt Unternehmen bei der Ausarbeitung einer Communitainment-Strategie. Im Dialog mit Unternehmen sowie ihren PR- und Marketing-Agenturen entwickeln wir Gesprächsangebote an Communities - für Online- wie auch für Offline-Kontexte.

In Zusammenarbeit mit dem Atelier Wolfgang Traub in Staufen, LANline-Lesern bekannt als die Quelle der Titel- und Themen-Cartoons, konzipiert und erarbeitet die Mitteilerei Communitainment-Maßnahmen und dazu passende Materialien für das IT-Umfeld. Vorgehen und Inhalte werden dabei stets individuell auf das jeweilige Unternehmen, seine Ziele und seine Community oder Communities abgestimmt sein.

Zu den journalistischen Schwerpunkten der Mitteilerei zählen neben Hardware und Software aus dem Umfeld der Unternehmens- und Carrier-Netze vor allem mehrere Themen, die in Projekten die Unternehmenskultur berühren und deshalb von Communitainment-Maßnahmen profitieren können: Server-Based Computing und Desktop-Virtualisierung, IT-Service-Management und ITIL (IT Infrastructure Library), Green IT, Security Awareness und Social Networking - von denen nicht umsonst auch hier immer wieder die Rede ist.

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